Sie fiel ihm auf einem Foto auf
Das ist der berühmte Ehemann von ZDF-Star Helene Grass
26.09.2025 – 15:05 UhrLesedauer: 3 Min.
Ein Foto war der Anfang einer jahrzehntelangen Geschichte. Dass daraus eine Familie werden würde, ahnte damals noch niemand.
Helene Grass ist nicht nur selbst eine Berühmtheit, auch Personen aus ihrem engsten Umkreis stehen in der Öffentlichkeit. Die Schauspielerin, die Freitagabend in der ZDF-Serie „Ein Fall für zwei“ zu sehen ist, ist die Tochter des berühmten Schriftstellers Günter Grass. Zudem ist auch ihr Mann kein Unbekannter.
Grass ist mit Lutz Rademacher verheiratet. Wann genau sie sich das Jawort gaben, ist nicht bekannt. Er war unter anderem als Generalmusikdirektor des Landestheaters Detmold tätig und arbeitet mittlerweile als freier Dirigent in Berlin.
Gemeinsame öffentliche Auftritte als Paar beschränken sich auf wenige Gelegenheiten. Wie aus Helene Grass‘ offizieller Homepage hervorgeht, arbeiteten sie jedoch schon zusammen und führten etwa bei dem Theaterstück „Berlin Hinterhof“ gemeinsam Regie am Landestheater Detmold. Auf ihrem Instagram-Account zeigte Grass ihren Mann zudem bei Proben für neue Projekte.
In der Regel halten die beiden ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. In einem Interview mit dem Magazin „Bunte“ gaben sie Ende September 2025 jedoch private Einblicke in ihr Kennenlernen. So verriet Lutz Rademacher, dass Helene Grass ihm sofort auffiel, als er im Jahr 1999 in einer Zeitung ein Foto von ihr bei der Nobelpreisverleihung ihres Vaters sah: „Eine wunderschöne Frau mit dunklen, kurzen Haaren, die ihren Vater gefühlt um zwei Köpfe überragte. Ich dachte: Die könnte mir gefallen.“
Doch erst Jahre später, im Theater Basel, kam es zu einer persönlichen Begegnung. Grass war dort für eine Theaterproduktion engagiert, Rademacher als Dirigent fest im Haus. Ihre erste Unterhaltung begann in der Kantine. Es dauerte jedoch, bis sich aus der anfänglichen Verbindung eine Partnerschaft entwickelte. Zunächst verband sie eine enge Freundschaft, während beide noch in anderen Beziehungen lebten. Auch nach deren Ende blieb es zeitweise unverbindlich – geprägt von räumlicher Distanz und beruflichen Verpflichtungen zwischen Berlin, Zürich, Freiburg und Basel.
Der Wendepunkt kam mit der Nachricht von Grass‘ Schwangerschaft. Für beide ein unerwarteter, aber entscheidender Moment. „Das war das Allerbeste, was uns passieren konnte. Vielleicht hätten wir in einer anderen Welt gesagt: Eine Fernbeziehung ist uns einfach zu anstrengend“, äußerte Grass im Gespräch mit „Bunte“. Ihr Mann habe damals „freudig schockiert“ reagiert, wie er selbst in dem Doppelinterview berichtete und ergänzte: „Wobei die Freude alles überstrahlte. Aber wir hatten keine Sicherheiten, keine gemeinsame Wohnung, keinen Alltag zusammen erlebt.“
