Wärme-Hammer

Mainova gibt bekannt: So sehr verteuert sich bald das Heizen

24.09.2026 – 18:48 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Mainova Zentrale (Archivbild): Sie befindet sich im Frankfurter Stadtteil Bockenheim. (Quelle: Mainova AG )

Frankfurter Fernwärmekunden müssen ab Oktober mehr bezahlen. Mainova begründet die Anpassung mit den gestiegenen Kosten an den Energiemärkten.

Die Fernwärmepreise der Mainova AG in Frankfurt steigen zum 1. Oktober im Durchschnitt um rund 4,9 Prozent. Grund sind nach Angaben des Unternehmens unter anderem gestiegene Gas- und CO₂-Preise. Die Anpassung soll turnusgemäß auf Grundlage vertraglich festgelegter Preisformeln erfolgen.

Für ein typisches Einfamilienhaus mit einem jährlichen Wärmeverbrauch von 18.000 Kilowattstunden und einer angeschlossenen Leistung von 10 Kilowatt steigen die Bruttokosten laut Mainova um rund 136,85 Euro im Jahr beziehungsweise 11,40 Euro im Monat.

Auch sinkende Kosten schlagen sich im Preissystem nieder

In einem Mehrfamilienhaus mit 30 Wohnungen und einem jährlichen Wärmeverbrauch von 288.000 Kilowattstunden erhöhen sich die Kosten demnach pro Wohnung im Schnitt um rund 74,85 Euro im Jahr beziehungsweise 6,24 Euro im Monat.

Nach Angaben von Mainova berücksichtigen die Preisformeln unter anderem Energie-, Lohn- und Investitionskosten. Dämpfend wirke sich der Rückgang der CO₂-Kosten infolge des Kohleausstiegs aus. Auch sinkende Kosten würden sich entsprechend im Preissystem niederschlagen und damit den Kunden zugutekommen.

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