Neue Werbung in Berlin

Polizei warnt: Werbepäckchen mit Drogen im Briefkasten

07.07.2026 – 18:35 UhrLesedauer: 1 Min.

Werbung in den Briefkästen: Die Menschen sollen mit einer neues Masche zum Drogenkauf animiert werden. (Quelle: t-online/Nils Heidemann)

Berliner Drogenhändler werden immer dreister. Werbeflyer für Lieferdienste kursieren schon länger. Nun sollen Kunden mit Probierportionen gelockt werden.

Die Berliner Polizei warnt dringend vor Drogen-Werbepäckchen von Dealern auf der Suche nach neuer Kundschaft. „Drogen im Briefkasten! Das passiert aktuell in Berlin“, teilte die Polizei über einen ihrer Internetkanäle mit. Dazu stellte sie ein Foto von einem Kunststoff-Päckchen mit bunten Symbolen und einer unkenntlich gemachten Kontaktmöglichkeit.

„In den Päckchen befinden sich Kokain, Ecstasy, Ketamin, Haschisch, Marihuana oder 3-MMC“, so die Polizei weiter. „Leider sprechen die bunten Päckchen vor allem Kinder an. Deswegen sollten gerade Eltern aktuell besonders vorsichtig sein.“

Eine beschlagnahmte „Probierportion“: Die Polizei warnt vor einer neuen Masche der Drogenhändler (Foto: Polizei Berlin). (Quelle: -/Polizei Berlin/dpa/dpa-bilder)

„Es ist verboten, Werbung für Drogen zu machen“

Die Päckchen mit den Gratisproben sollten auf keinen Fall geöffnet, sondern sofort der Polizei gemeldet werden. „Die Drogenhändler machen so vor allem Werbung für ihr Geschäft. Darum von unserer Seite noch einmal der Hinweis: Es ist verboten, Werbung für Drogen zu machen. Es ist verboten, sich auf Anzeigen dieser Art zu melden.“

Schon seit längerem kleben in manchen Berliner Stadtteilen Aufkleber mit Werbung und Telefonnummern von Drogenhändlern an Laternen oder Wänden. In Kneipen werden zudem bunte Infokarten mit Angeboten zu WhatsApp-Kanälen von Dealern verteilt.

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