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GPS-Tracker fürs Auto: Wie sinnvoll sind sie?

wochentlich.deBy wochentlich.de28 April 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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GPS-Tracker fürs Auto: Wie sinnvoll sind sie?
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Alternativ gibt es Geräte, die sich per Kabel am 12-Volt-Bordnetz anschließen, aber deshalb nicht so gut verstecken lassen. Ans Bordnetz angeschlossene Tracker verfügen meist über einen Backup-Akku, weshalb sie auch bei ausgebauter Bordnetzbatterie eine Zeit lang noch Signale senden.

Dass Tracker von Autobesitzern in Fahrzeugen versteckt werden, wissen natürlich auch Autodiebe, die entsprechend versuchen, diese Spione möglichst schnell zu entdecken und zu entfernen. Ist der Tracker gut versteckt, steigen die Chancen, dass er unentdeckt bleibt. Zu den eher einfachen und deshalb leicht auszumachenden Verstecken zählen Handschuhfach, Mittelkonsole, Reserveradmulde, Tankdeckelrückseite oder die Unterseite der Vordersitze. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Geräte, desto besser lassen sie sich verstecken.

Schwieriger wird es für Diebe, wenn sich Minisender in der Kopfstütze, hinter der Armaturenbrettverkleidung oder einem Kunststofffänger verbergen. Gute Verstecke finden sich auch im Fahrzeugunterboden oder im Motorraum. Hier vereinfachen im Tracker integrierte Magnete oft die Montage. Soll das Gerät unters Fahrzeug, muss es wasserdicht sein. Grundsätzlich gilt: Als Autobesitzer darf man bei der Suche nach einem guten Versteck ruhig kreativ sein.

Immer wieder konnten gestohlene Autos dank Trackingtechnik entdeckt und Diebe gestellt werden. Doch die haben sich längst auf die Spionagetechnik eingestellt. Langfinger setzen etwa Jammer genannte Signalstörer ein, mit deren Hilfe die GPS-Verbindung der Tracker gestört beziehungsweise verhindert wird. Werden gestohlene Fahrzeuge in abgeschirmte Hallen verbracht, ist kann auch die Verbindung zum Mobilfunknetz unterbunden werden. Außerdem gibt es Geräte, mit deren Hilfe sich im Auto versteckte GPS-Sender aufspüren lassen.

Einen ultimativen Schutz vor Diebstahl sowie eine Garantie für das Wiederauffinden gestohlener Kfz erkauft man sich mit einem Tracker also nicht. Dennoch kann sich die Investition lohnen. Bietet das Gerät eine Alarmfunktion, stehen die Chancen hoch, im Augenblick des Diebstahls auch informiert zu werden. Wird umgehend die Polizei eingeschaltet, kann diese möglicherweise den Dieb in Flagranti stellen. Manche Diebe machen lediglich eine Spritztour und stellen anschließend das Fahrzeug irgendwo ab. Auch hier erhöht ein Tracker die Chancen, das Auto schnell wiederzufinden. Das Tracking kann zudem eine praktische Hilfe im Autoalltag sein, wenn etwa ein Pkw-Nutzer den genauen Parkplatzstandort seines Fahrzeugs vergessen hat.

Eine kompakte und günstige Alternative zum GPS-Tracker mit SIM-Karte bietet Apple mit seinem Airtag. Rund 20 Euro kostet dieser kleine Rundling. Statt per GPS und Mobilfunknetz übermittelt der kleine Sender seinen Standort über das Apple-Netzwerk. Steckt im Auto ein Airtag und kommt jemand mit einem iPhone oder iPad in dessen Nähe, nehmen die Geräte automatisch Kontakt zueinander auf. Im Apple-Netzwerk wurde dann der Standort ermittelt, die dem Besitzer des Airtags übermittelt wird. Die Vorteile: Ein Airtag lässt sich gut verstecken. Er ist gegen Jammer geschützt. Die Batterie hält zudem ein Jahr. Eine Standortermittlung ist allerdings nur im Zusammenspiel mit Apple-Geräten in der Nähe möglich. Gibt es keine am Fahrzeugstandort, bleibt dieser auch unbekannt.

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