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Panorama

Gewitter – zwei Tote in BaWü, Strommasten umgeknickt

wochentlich.deBy wochentlich.de31 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Gewitter – zwei Tote in BaWü, Strommasten umgeknickt
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Gewitter treffen Süden

Strommasten an Autobahn knicken um – Tote bei Unfall

Aktualisiert am 31.05.2026 – 17:51 UhrLesedauer: 3 Min.

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Umgeknickte Strommasten an der A3: Autofahrer mussten nicht mit größeren Behinderungen durch das Unwetter rechnen. (Quelle: News/Ferdinand Merzbach)

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Umgeknickte Strommasten, entwurzelte Bäume, demolierte Autos: Der Süden Deutschlands erlebt Unwetter – und die Gefahr ist noch nicht gebannt. Auf einer Straße ereignete sich ein tödlicher Unfall.

Nach der Sommerhitze hat ein Wetterumschwung in Teilen Bayerns zahlreiche witterungsbedingte Einsätze ausgelöst. Heftige Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen entwurzelten Bäume, Strommasten knickten um und Autos wurden beschädigt, wie die Polizeipräsidien mitteilten.

Drei Strommasten wurden durch das Unwetter an der Autobahn 3 bei Velburg (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) abgeknickt, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Hochspannungsleitungen hingen dadurch tiefer als normal, hieß es. Laut einem Sprecher der Autobahnpolizei wird der Schaden bereits behoben. Autofahrer auf der A3 müssten nicht mit nennenswerten Verkehrsbehinderungen rechnen.

Zwei Tote in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg kam es infolge eines Unwetters zu einem tödlichen Unfall. Auf regennasser Straße sind zwischen Bruchsal und Heidelsheim zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben kam ein Auto wegen Aquaplanings in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Fahrzeug zusammen. Feuerwehr und Rettungsdienst sowie ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Der 65 Jahre alte Unfallfahrer war laut Polizei auf der Bundesstraße 35 in Richtung des Stadtteils Heidelsheim unterwegs, als er die Kontrolle über sein Auto verlor. Am Steuer des anderen Wagens befand sich ein 55-jähriger Mann, eine ein Jahr jüngere Frau saß auf dem Beifahrersitz. Beide kamen bei dem Zusammenstoß ums Leben. Der 65-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Bundesstraße wurde für mehrere Stunden gesperrt.

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Große Schäden in Franken

In Mittelfranken entwurzelten Unwetter Bäume, beschädigten Fahrzeuge und behinderten den Verkehr. Polizei und Feuerwehr rückten zu 63 Unwettereinsätzen aus, wie ein Sprecher mitteilte. Ein Baum stürzte in Weihenzell (Landkreis Ansbach) auf das Dach einer Gaststätte. Verletzt wurde dabei niemand, der Schaden wurde auf 15.000 Euro geschätzt.

Abgebrochene Zweige und Blätter liegen auf einer Straße: Unwetter haben viele Einsätze zur Folge gehabt.Vergrößern des Bildes
Abgebrochene Zweige und Blätter liegen auf einer Straße: Unwetter haben viele Einsätze zur Folge gehabt. (Quelle: Pia Bayer/dpa)

Auch Oberfranken war Polizeiangaben zufolge von den Gewittern betroffen: Bereits am Samstag fielen im Landkreis Bamberg bei Rattelsdorf mehrere Bäume auf die Bundesstraße 4. Die Strecke wurde vorübergehend komplett gesperrt, während Einsatzkräfte die Fahrbahn räumten.

Auch in Bayreuth hinterließen die Unwetter deutliche Spuren. Ein etwa 15 Meter hoher Baum wurde am Samstagnachmittag im Osten der Stadt aus der Erde gerissen und fiel auf fünf geparkte Fahrzeuge. Der Schaden wurde auf rund 25.000 Euro geschätzt. In einem weiteren Fall beschädigte ein umgefallener Baum zwei Fahrzeuge. Polizei und Feuerwehr rückten zudem wegen einer beschädigten Gartenhütte und eines vom Balkon gewehten Blumentopfs aus. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.

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