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Freilassung abgelehnt – aus Angst vor neuen Gewalttaten

wochentlich.deBy wochentlich.de24 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Freilassung abgelehnt – aus Angst vor neuen Gewalttaten
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Nach „Nein“ des Gerichts

Marius Borg Høiby akzeptiert Entscheidung zu U-Haft


Aktualisiert am 24.06.2026 – 19:21 UhrLesedauer: 2 Min.

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Marius Borg Høiby: Der Sohn von Mette-Marit wurde zu einer mehrjährigen Haft verurteilt. (Quelle: Heiko Junge/NTB Scanpix/AP/dpa/dpa-bilder)

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Vergangene Woche wurde Mette-Marits Sohn zu vier Jahren Haft verurteilt. Er beantragte daraufhin die Freilassung aus der U-Haft. Das Gericht lehnte das ab – und das hat er nun wohl akzeptiert.

Wie die norwegische Zeitung „Aftenposten“ berichtet, hat sich Marius Borg Høiby damit abgefunden, zunächst bis 13. Juli in Untersuchungshaft zu bleiben. Sein Anwalt sagte der Zeitung, dass Høiby gegen eine entsprechende Entscheidung des Gerichts nicht in Berufung gehen werde.

Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit war vergangene Woche in Oslo verurteilt worden – unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen. Noch am selben Tag hatte er einen Antrag darauf gestellt, aus der U-Haft freizukommen. Der Grund, den er dabei angab: Er wollte bei seiner schwer kranken Mutter sein.

  • „Um für meine Mutter da zu sein“: Wegen Mette-Marit: Marius Borg Høiby soll freikommen

Mette-Marit leidet an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose und hatte sich kürzlich einer Lungentransplantation unterzogen. Das Gericht lehnte Høibys Antrag trotzdem ab. Sein Anwalt Petar Sekulic sagte „Aftenposten“ nun, sein Mandant akzeptiere diese Entscheidung.

Berufungsprozess im nächsten Jahr?

Høiby sitzt seit Anfang Februar in Untersuchungshaft, nachdem er erneut gegen ein Kontaktverbot gegenüber einer Ex-Freundin verstoßen hatte. Er hatte seitdem mehrfach die Freilassung beantragt; immer ohne Erfolg. Gerichte befürchteten, er könnte seine Ex-Freundin wieder aufsuchen. Außerdem sahen sie das Risiko neuer Gewalttaten gegen die Frau.

Der Fall ist noch nicht abgeschlossen. Wenn sich der Prozess wegen eines Berufungsverfahrens länger hinziehen sollte, dann müssten Alternativen wie eine elektronische Fußfessel in Betracht gezogen werden. Das hatte das Gericht in seiner Entscheidung erklärt.

Unwahrscheinlich ist das nicht, denn der 29-jährige Høiby will die Verurteilung zu vier Jahren Haft für insgesamt 34 Straftaten nicht akzeptieren: Seine Verteidiger haben angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Ein Berufungsprozess könnte laut norwegischen Medien womöglich erst kommendes Jahr stattfinden.

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