Sturz und Aufgabe

Drama um deutschen Star bei der Tour de France


Aktualisiert am 21.07.2026 – 17:58 UhrLesedauer: 2 Min.

Die 16. Etappe endet für den deutschen Radfahrer Florian Lipowitz unglücklich. Sein Sturz hat Konsequenzen.

Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz kann die Tour de France nicht fortsetzen. Der Vorjahresdritte stürzte beim Zeitfahren auf der 16. Etappe von Évian-les-Bains nach Thonon-les-Bains schwer und schied verletzt aus.

In einer Rechtskurve trug es den Deutschen zu weit nach außen, er rutschte weg und knallte mit der Schulter gegen den Bordstein. Bis dahin hatte Lipowitz gut in der Zeit gelegen, im Duell mit seinen Kontrahenten um den dritten Platz Zeit gutgemacht.

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Der Deutsche ist unterdessen nicht der einzige Topfahrer, der bei der diesjährigen Tour de France infolge eines schweren Sturzes ausscheidet. Am Sonntag hatte es bereits den Gesamtzweiten Jonas Vingegaard erwischt.

Pogačar liegt mit großem Vorstand vorne

Die Etappe am Dienstag entschied letztlich der Olympiasieger und Weltmeister Remco Evenepoel für sich. Der Belgier siegte in seiner Paradedisziplin mit einem Abstand von 28 Sekunden auf den Gesamtführenden Tadej Pogačar.

In der Gesamtwertung liegt Pogačar weiter an der Spitze der Gesamtwertung. Der Slowene liegt mit einem Abstand von 4:32 Minuten vor Evenepoel. Dritter ist der Mexikaner Isaac del Toro 6:51 Minuten hinter Pogacar.

Nach drei Etappen, bei denen besonders die Favoriten um die Gesamtwertung im Mittelpunkt standen, könnten am Mittwoch möglicherweise noch einmal die Sprinter im Fokus stehen. Auf den größtenteils flachen 174,7 Kilometern zwischen Chambery und Voiron stehen zwar erst einige leichte Anstiege an, aber zum Ende hin könnte es zu einem letzten Massensprint kommen – vielleicht jubelt aber auch ein Ausreißer.

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