„Viele empfinden es als angenehm, liegen zu können und die Nase – gerade in der Akutphase der Erkältung – mal eine Weile nicht putzen zu müssen“, sagt Grebe. „Damit die Nase über Nacht nicht verstopft, kann man ein abschwellendes Nasenspray vor dem Schlafengehen verwenden. Dieses sollte aufgrund des Gewöhnungseffektes nicht länger als maximal zehn Tage benutzt werden. Stoßlüften kurz vor dem Schlafengehen tauscht verbrauchte Raumluft gegen Frischluft aus und reduziert Staub sowie Krankheitserreger in der Luft.“

Eine weitere Möglichkeit, Schnupfenbeschwerden zu lindern, ist dem Internisten zufolge ein Dampfbad. Die warmen Dämpfe wirken befeuchtend und abschwellend auf die Nasenschleimhäute. Auch kann die Reizung kurzfristig gelindert und die Nasenschleimhäute können durch die Wärme beruhigt werden.

„Wer möchte, kann ätherische Öle aus Pfefferminze oder Kamille oder spezielle Kräutersalben aus der Apotheke ins Wasser geben. Die ätherischen Öle unterstützen ein Abschwellen der Nasenschleimhäute und die Anwendung wird von vielen als wohltuend empfunden“, so Grebe.

„Wer chronische Atemwegserkrankungen hat, etwa Asthma, oder unter Allergien leidet, sollte die Anwendung ätherischer Öle mit seinem behandelnden Arzt abstimmen. Auch bei Kindern ist bei ätherischen Ölen Vorsicht geboten.“

Ebenfalls beliebt sind Nasenduschen, um Schnupfen zu lindern. Über die Nasendusche wird Salzwasser in das eine Nasenloch eingebracht, das über das andere Nasenloch wieder abfließt. So sollen Sekret, Staub und Krankheitserreger aus der Nase gespült und die Nasenschleimhäute befeuchtet werden. „Eine Nasendusche kann man machen, wenn es einem guttut“, sagt Grebe.

„Zurückhaltend sollte man mit der mechanischen Manipulation der Nase allerdings sein, wenn diese stark verstopft oder gereizt ist. Begleiten anhaltend intensive Kopfschmerzen den Schnupfen oder kommt eitriges Sekret aus der Nase, sollten Betroffene in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.“

Um einer wunden Nase vorzubeugen, kann es helfen, zwischendurch immer wieder die äußere Haut der Nase einzucremen. Doch welche Creme kann man auf die wunde Nase auftragen? Wundsalben mit Dexpanthenol sind gut geeignet. Auch andere neutrale Cremes, etwa Vaseline, oder Öle, etwa Kokosöl, pflegen die Nasenhaut. Einige Präparate aus der Apotheke können zudem im inneren, vorderen Bereich der Nase aufgetragen werden.

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