Mit 82 Jahren
Filmproduzentin Regina Ziegler unerwartet gestorben
Aktualisiert am 01.11.2026 – 14:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Trauerfall in Berlin: Die Film- und Fernsehproduzentin Regina Ziegler ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Ihr Tod kam unerwartet.
Die Film- und Fernsehproduzentin Regina Ziegler ist tot. Sie starb am Sonntag (1. November) unerwartet im Alter von 82 Jahren in Berlin. Das bestätigte ein Sprecher der Ziegler Film GmbH der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über den Tod der Produzentin berichtet.
Ziegler galt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der deutschen Film- und Fernsehbranche. Die am 8. März 1944 in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt geborene Produzentin blickte auf eine mehr als 50-jährige Karriere zurück.
Regina Ziegler arbeitete mit bekannten Regisseuren
Im Laufe ihrer Karriere gewann Ziegler zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Filmpreis, den International Emmy und den Grimme-Preis. In den Jahren 2012, 2016 und 2018 wurde sie zudem mit renommierten Preisen für ihr Lebenswerk geehrt.
Die als Grand Dame der deutschen Fernsehbranche bekannte Produzentin arbeitete mit Regisseuren wie Rainer Werner Fassbinder („Kamikaze 1989“), Volker Schlöndorff („Rückkehr nach Montauk“) und Ulrich Schamoni („Chapeau Claque“) zusammen. Wiederholt produzierte sie auch Filme ihres zweiten Ehemanns, des Regisseurs Wolf Gremm („Fabian“).
Zu ihren Fernseherfolgen zählten die ARD-Serie „Weissensee“ sowie die ZDF-Produktionen „Familie Bundschuh“ und „Kommissarin Heller“.
Regina Ziegler gründete 1973 eigene Produktionsfirma
Der Weg zum Erfolg war für Ziegler nicht einfach. In ihrer 2017 veröffentlichten Autobiografie „Geht nicht, gibt’s nicht“ schilderte sie die Anfänge ihrer Karriere. 1973 kündigte sie ihre Festanstellung und gründete eine eigene Produktionsfirma. Das dafür benötigte Geld lieh sie sich nach eigenen Angaben bei Freunden und Verwandten.
Auch im hohen Alter arbeitete Ziegler weiter an neuen Produktionen. „Es warten noch so viele wunderbare Projekte darauf, realisiert zu werden“, sagte sie 2024 der Deutschen Presse-Agentur.
