Verbandsboss mit klaren Worten

Fifa in der Krise – Infantino bekommt Unterstützung

08.08.2026 – 10:31 UhrLesedauer: 1 Min.

Gianni Infantino: Er will unbedingt wieder Fifa-Präsident werden. (Quelle: Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa/dpa-bilder)

Gianni Infantino steht weiter im Rampenlicht. Und trotz der Aufregung um die Idee des WM-Anteilsverkaufs erhält er nun Unterstützung aus Südamerika.

Bei einem Besuch in Kolumbien hat Fifa-Präsident Gianni Infantino Rückendeckung aus Südamerika erhalten. Conmebol-Präsident Alejandro Domínguez sowie die Verbände aus Argentinien, Paraguay, Venezuela und Ecuador haben sich hinter den unter Druck geratenen Fifa-Chef gestellt.

Nach einem Treffen in Cali äußerte sich Conmebol-Präsident Domínguez versöhnlich. Er sagte am Rande der Amtseinführung des ultrarechten kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella: „Man kann die großartige Arbeit von Infantino nicht ignorieren. Wir müssen weiterhin durch Dialog für den Fußball arbeiten. Es ist dabei gar nicht notwendig, immer einer Meinung zu sein.“

Infantino hatte Fehler bei seinem gescheiterten Projekt eingestanden und sich entschuldigt. Es sah den Verkauf von WM-Anteilen an private Investoren vor. Während die Uefa auf Distanz blieb, zeigte Infantinos Entschuldigung in Südamerika offensichtlich Wirkung.

Venezuela und Ecuador schlossen sich am Freitag der Unterstützungslinie an. Beide Verbände begrüßten einer Conmebol-Stellungnahme zufolge den Rückzug des Plans. Der Präsident des ecuadorianischen Verbands, Francisco Egas Larreategui, bekräftigte, dass er Vertrauen in Infantino habe, „sowie in diejenigen, die den Fußball derzeit führen, damit sie weiterhin zum Wohl unseres Sports arbeiten“.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version