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Feuerwehr Essen gehen die Autos aus

wochentlich.deBy wochentlich.de12 Februar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Feuerwehr Essen gehen die Autos aus
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Drei nahezu gleichzeitige Alarme brachten die Feuerwehr in Essen am Sonntag fast an ihre Kapazitätsgrenze.

Bei drei Feueralarmen, die am Sonntagabend fast gleichzeitig eingingen, ist die Essener Feuerwehr an den Rand ihrer technischen Kapazitäten gekommen. Nahezu alle Löschfahrzeuge waren im Einsatz.

Die Brände seien zwar unspektakulär gewesen – eine der drei Meldungen entpuppte sich gar als Fehlalarm – dennoch seien fast alle Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr und mehrere Freiwillige Feuerwehren zeitgleich im Einsatz gewesen, wie Feuerwehr-Sprecher Christian Schmücker betont. „Dies verdeutlicht zum einen, wie wichtig die Anzahl der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr ist, und zum anderen, dass die Freiwilligen Feuerwehren in Essen eine verlässliche Säule in der Gefahrenabwehr darstellt.“

Als erste Meldung war um 18.21 Uhr durch einen Anrufer eine Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus in der Mülheimer Straße in Essen-Frohnhausen gemeldet worden. Sofort seien Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte), 2 (Borbeck) und 9 (Rüttenscheid) sowie die Freiwillige Feuerwehr Essen-Borbeck alarmiert worden. An der gemeldeten Adresse hätten die Einsatzkräfte dann aber kein Brandereignis feststellen können. Auch eine erneute Befragung des Anrufers sowie eine Erkundung der Umgebung hätten keine Anzeichen für einen Brand offenbart, sodass die Feuerwehr hier nicht weiter tätig werden musste.

Zweite Meldung nur drei Minuten nach erstem Alarm

Nur drei Minuten nach der ersten Alarmierung habe die Notrufleitung 112 erneut geklingelt, weil mehrere Anrufer einen Zimmerbrand mit starker Rauchentwicklung in der Benno-Strauß-Straße in Essen-Frohnhausen gemeldet hätten. Da sich nach ersten Angaben noch Personen in der Wohnung befinden sollten und somit von einer Menschenrettung ausgegangen werden musste, wurden zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte), 3 (Hafen), 5 (Kray) und 9 (Rüttenscheid) von der Leitstelle entsandt. An der Einsatzstelle habe sich durch die Erkundung der ersten Feuerwehrkräfte herausgestellt, dass Speiseöl in Brand geraten war, wodurch es zu der Rauchentwicklung gekommen war. Die Anwohnenden der betroffenen Wohnung hätten das Feuer bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr abgelöscht.

Die Hausbewohner seien mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vom ebenfalls alarmierten Rettungsdienst untersucht worden. Ein Kind wurde vorsorglich zur weiteren Abklärung in ein Essener Krankenhaus transportiert. In Anschluss wurde die betroffene Wohnung gelüftet und es wurden Kontrollmessungen durchgeführt. Größere Löschmaßnahmen seien nicht notwendig gewesen.

Vergessener Topf führte zu Brand

Neun Minuten nach der Alarmierung des zweiten Einsatzes seien weitere Notrufe bei der Leitstelle eingegangen, bei denen Anrufende auf einen ausgelösten Heimrauchmelder mit wahrnehmbarem Brandgeruch in der Emil-Kemper-Straße in Essen-Kettwig aufmerksam gemacht hätten. Unverzüglich seien Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte), 4 (Altenessen), 5 (Kray), 7 (Steele) und 9 (Rüttenscheid) sowie die Freiwillige Feuerwehr Essen-Kettwig alarmiert worden. Die Kräfte der zuerst eintreffenden Freiwilligen Feuerwehr Essen-Kettwig hätten die betroffene Wohnung lokalisieren können, sich gewaltsam Zutritt verschafft und diese auf ein Brandereignis kontrolliert.

In der verqualmten Wohnung sei ein Topf auf dem Herd vergessen worden, welcher schließlich in Brand geraten war. Dieser musste aus der Wohnung gebracht und anschließend mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht werden. Im Anschluss wurden Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Kurz vor dem Ende des Einsatzes sei dann der Mieter der betroffenen Wohnung nach Hause gekommen. „Durch den Rauchmelder wurde hier Schlimmeres, wie ein Wohnungsbrand, verhindert“, so die Feuerwehr.

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