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Sport

FC Bayern dominiert im Topspiel – VfB neben sich

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Dezember 2023Keine Kommentare3 Mins Read
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FC Bayern dominiert im Topspiel – VfB neben sich
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Gleich sieben Spieler fehlten dem FC Bayern im Duell gegen den VfB Stuttgart. Doch auch ohne Joshua Kimmich und Co. zeigte der Rekordmeister eine starke Leistung.

Der FC Bayern hat den Südschlager gegen den VfB Stuttgart klar für sich entschieden. Der Rekordmeister gewann mit 3:0 im Bundesliga-Topspiel und war dabei von Beginn an hellwach. Das erste Tor erzielte Harry Kane nach gerade einmal 90 Sekunden. In der 55. Minute traf Kane erneut, Min-jae Kim sorgte für den Schlusspunkt (63.).

Im ersten Durchgang erkannte das Team um Schiedsrichter Tobias Stieler zudem zwei Treffer der Bayern ab. Bei einem versagte die Technik (mehr dazu lesen Sie hier).

So lief das Spiel

Der von Uli Hoeneß‘ Neffen Sebastian Hoeneß trainierte VfB kam vor 75.000 Zuschauerinnen und Zuschauern nie ans zuletzt gezeigte Topniveau heran. Zum Titelanwärter taugen die Schwaben noch nicht. Viel zu einfach fielen die Münchner Tore. Und auch nach vorn ging nichts. In 90 Minuten gab es keine klare Torchance, Manuel Neuer erlebte im Bayern-Tor einen angenehmen Abend.

Auf sieben Punkte war der Vorsprung der Leverkusener auf den Verfolger FC Bayern vor Spielbeginn angewachsen. Bayer hatte vor dem Anpfiff in München gegen Frankfurt mit 3:0 gewonnen. Also gegen exakt jene Eintracht, die den Bayern eine Woche zuvor eine heftige 1:5-Klatsche verpasst hatte. Aber gegen den VfB waren Kane und Co. wieder voll da.

„Es gibt jetzt extrem viele Ausfälle“, stöhnte Trainer Tuchel vor dem Anpfiff bei DAZN. Seine Doppel-Sechs-Notlösung für Kimmich und Goretzka hieß Raphaël Guerreiro an der Seite von Youngster Aleksandar Pavlović. Das Eigengewächs löste seine verantwortungsvolle vor der Abwehr sehr gut. Zudem trat er den Freistoß zum 2:0 und den Eckball zum 3:0.

In einer 4-2-2-2-Anordnung verdichtete Tuchel mit den mehr nach innen einrückenden Jamal Musiala und Leroy Sané zudem geschickt das Mittelfeldzentrum. Vor allem Musiala arbeitete intensiv defensiv und verzückte mit klugen Offensivpässen und Kunststücken am Ball.

Hilfreich für die Münchner war im letzten Heimspiel des Jahres natürlich der Traumstart ins Spiel. Nach einem Ballverlust von Atakan Karazor setzte Müller den startenden Sané ein. Der Nationalspieler tanzte den vom FC Bayern an den VfB ausgeliehenen und aus seinem Tor herauslaufenden Alexander Nübel aus und bediente dann Kane. Der Engländer konnte den Ball locker einschieben. Die frühe Führung gab der umgebauten Bayern-Elf Sicherheit.

Für die Gäste war das frühe Gegentor ein echter Wirkungstreffer. Topstürmer Serhou Guirassy (16 Saisontreffer) war abgemeldet bei der Bayern-Verteidigung. Dem beim 0:1 schlecht aussehenden Nübel hatten es die Gäste zu verdanken, dass sie zumindest bis zum zweiten Kane-Treffer im Spiel blieben. Nübel parierte stark gegen Sané und Kane. Und zwei Tore von Kim (25.) und Müller (45.+2) kassierte der Video-Assistent wegen Abseits ein.

Auch nach der Pause gab es im Spitzenspiel nur ein Spitzenteam – die Bayern. Kollektiv wurde gegen den Ball gearbeitet – und mit Ball Stuttgart immer wieder in Bedrängnis gebracht. Die VfB-Abwehr war dazu bei den Münchner Standards nicht handlungsfähig.

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