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Prügel-Eklat: Verein sperrt HSV-Fans bei Nordduell aus
Aktualisiert am 26.08.2026 – 10:41 UhrLesedauer: 9 Min.
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Mittwoch, 26. August 2026
Prügel-Eklat: Verein sperrt HSV-Fans bei Nordduell aus
Für die U21 des HSV steht am Mittwochabend ein Nordduell an. Die Mannschaft tritt um 19 Uhr beim VfB Lübeck an – allerdings ohne ihre Fans. Der Gästeblock im Stadion an der Lohmühle bleibt geschlossen.
Beim vergangenen Aufeinandertreffen im März war die Lage nach dem Abpfiff eskaliert. Mehr als 50 Menschen beteiligten nach dem 2:0-Sieg des HSV sich an einer Schlägerei, sechs Personen wurden leicht verletzt. Mitglieder der HSV-Ultragruppe „Castaways“ und Teile des Ultrakollektivs Lübeck sollen dabei gemeinsam gegen die Lübcker Gruppierung „Halunken“ vorgegangen sein.
Hinter dem Streit steckt auch ein politischer Konflikt. Das Ultrakollektiv wirft den „Halunken“ unter anderem rechtsextreme Äußerungen, NS-Parolen und rassistische Beleidigungen vor. Die Gruppe weist die Anschuldigungen zurück. Weil der Konflikt weiter ungelöst ist, trennt der VfB bis auf Weiteres beide Lager im Stadion und auf den Zugangswegen voneinander.
„War stets da, wenn man ihn brauchte“: HSV trauert um Kühne
Der Hamburger SV trauert um Klaus-Michael Kühne. Der Unternehmer starb am 23. August 2026 im Alter von 89 Jahren. „Der HSV wird Klaus-Michael Kühne in Ehren behalten“, erklärte der Verein. Das Beileid und Mitgefühl gelte seiner Ehefrau Christine. Der Verein verliere mit dem Tod Kühnes einen „treuen Gesellschafter, Unterstützer und leidenschaftlichen Anhänger.“
Kühne war mit seiner Kühne Holding AG zweitgrößter Gesellschafter der HSV Fußball AG & Co. KGaA. Auch nachdem es öffentlich ruhiger um ihn geworden war, verfolgte er die Entwicklung seines Herzensvereins weiter. In seiner Schweizer Wahlheimat feierte er den Bundesliga-Aufstieg und den frühzeitigen Klassenerhalt in der vergangenen Saison.
Seit der Ausgliederung der Profifußballer im Jahr 2014 unterstützte Kühne den HSV immer wieder finanziell. Mit dem Kauf der Namensrechte ermöglichte er zudem die Rückkehr zum Namen Volksparkstadion. „KMK war für den HSV stets da, wenn dieser ihn brauchte“, schrieb der Verein und verabschiedete sich mit den Worten: „Ruhe in Frieden, KMK.“ Auf der Internetseite veröffentlichten die Hanseaten einen ausführlichen Nachruf.
HSV holt Wunschstürmer für Mini-Ablöse
Der Hamburger SV hat den nigerianischen Nationalstürmer Terem Moffi verpflichtet. Der 27-Jährige kommt vom französischen Erstligisten OGC Nizza und spielte in der Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis für den portugiesischen Meister FC Porto.
„Auch wenn der HSV ein paar Jahre in der zweiten Liga gespielt hat, ist der Club noch immer ein großer Name – und zwar überall in der Welt“, sagte Moffi. „Als ich meinem Vater von dem Interesse erzählt habe, wusste er sofort, um welchen Klub es geht und war voller Vorfreude.“
