Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Chrome-Sicherheitsupdate: Google schließt 370 Sicherheitslücken

30 Juli 2026

Hier ist es bis zu 10 Grad kühler

30 Juli 2026

Teil der Rentenreform infrage gestellt

30 Juli 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Gesundheit»Experte warnt vor Ausbruch historischen Ausmaßes
Gesundheit

Experte warnt vor Ausbruch historischen Ausmaßes

wochentlich.deBy wochentlich.de30 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Experte warnt vor Ausbruch historischen Ausmaßes
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Kein Ende in Sicht

Ebola – warum die Lage zu eskalieren droht

Aktualisiert am 30.07.2026 – 14:48 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Handwäsche (Symbolbild): Der Umgang mit an Ebola Erkrankten erfordert hohe Sicherheitsvorkehrungen, die in den betroffenen Gebieten oft kaum umzusetzen sind. (Quelle: BethanyFank/getty-images-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Die Virusinfektion Ebola breitet sich im Ostkongo immer noch weitgehend unkontrolliert aus. Fachleute befürchten einen Ausbruch historischen Ausmaßes.

Mehr als 3.400 bestätigte Fälle und über 1.500 Tote in drei Monaten: Damit ist die aktuelle Ebolaepidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo der drittschwerste jemals bekannt gewordene Ausbruch des Fiebers. Das lebensbedrohliche Virus breitet sich so schnell aus wie nie zuvor. In nur drei Monaten sind mehr als 1.500 Menschen an der Infektion gestorben. Trotz Nachverfolgung von Kontaktpersonen ist bei den meisten Neuerkrankten nicht klar, wo sie sich angesteckt haben.

Mehr erfahren

Das Ebolavirus ist durch direkten körperlichen Kontakt mit Infizierten oder deren Körperflüssigkeiten übertragbar. Die Infektion löst ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus. Alle bisherigen Ausbrüche sind ausnahmslos in Afrika südlich der Sahara aufgetreten.

Wie der für die Berliner Charité tätige Epidemiologe Maximilian Gertler der Deutschen Presse-Agentur mitteilt, sieht die Lage derzeit wesentlich dramatischer und dynamischer aus als zu Beginn der bislang schlimmsten Ebolaepidemie in Westafrika 2014. Damals starben binnen zwei Jahren mehr als 11.000 Menschen. Er fügt hinzu: „Es gibt leider im Moment kaum Anzeichen dafür, dass wir diese Epidemie besser, effektiver und früher stoppen können als die Epidemie von 2014/15.“ Gertler war für die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen mehrfach im Ebolaeinsatz.

Wie entwickelt sich der Ausbruch im Ostkongo?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte Mitte Mai den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Der erste nachgewiesene Ebolapatient starb Ende April in der ostkongolesischen Grenzprovinz Ituri, in der schätzungsweise etwa acht Millionen Menschen leben. Fachleute gehen jedoch mittlerweile davon aus, dass das Virus schon seit Februar in der Region grassierte.

Bislang sind mehr als 3.400 Fälle im Labor nachgewiesen worden. Die tatsächliche Zahl der Infizierten könnte nach Schätzungen der WHO zwei bis vier Mal so hoch liegen. Demnach werden mehr als 80 Prozent der neuen Fälle außerhalb der Kontaktlisten anderer Patienten entdeckt, was zeigt, dass das Virus sich weiterhin ungehindert ausbreitet.

Die Zahl der Neuerkrankungen steigt wöchentlich an. Die Epidemie breitet sich auch räumlich immer weiter aus. Mittlerweile gibt es Fälle in fünf Provinzen, darunter direkt an der belebten Grenze zum armen und instabilen Südsudan.

Wieso ist das Fieber so tödlich?

Nach Behördenangaben liegt die Sterberate derzeit bei etwa 44 Prozent. Das bedeutet: Fast die Hälfte aller nachgewiesenen Fälle verlief tödlich. Für die für den Ausbruch verantwortliche Bundibugyo-Variante des Ebolavirus gibt es noch keine gezielten Impfstoffe oder Medikamente. Nach Angaben der WHO lag die Sterberate bei den beiden letzten Bundibugyo-Ausbrüchen 2007 in Uganda und 2012 im Kongo bei 30 beziehungsweise 50 Prozent.

Mitarbeitende der Ärzte ohne Grenzen berichten, dass viele Erkrankte erst in die Behandlungszentren kämen, wenn sie kritische Symptome hätten. Dann seien ihre Überlebenschancen jedoch gering. Zwei Drittel der Toten sind nach Angaben der WHO Menschen, die in ihren Gemeinden sterben und nie in einer auf Ebola spezialisierten Einrichtung behandelt wurden. Todesfälle in Familien sind besonders gefährlich, weil sich pflegende Angehörige leicht anstecken können.

Warum scheitert die Eindämmung weiterhin?

Nach Angaben der WHO gibt es mittlerweile knapp 950 Betten in Isolations- und Behandlungszentren im Krisengebiet. Während die Einrichtungen in Ituris Nachbarprovinz Nord-Kivu mit 136 Prozent überbelegt sind und Helfer in Ituris Provinzhauptstadt Bunia von Wartezeiten berichten, ist andererseits nach WHO-Angaben in der Provinz Ituri aktuell ein Drittel der Betten frei. Gertler sagt dazu: „Angesichts der Dynamik der Epidemie und der sehr heterogenen Sicherheitslage vor Ort ist es sehr schwer, rechtzeitig ausreichend Kapazitäten unmittelbar dort zu haben, wo es am dringendsten ist.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Studie zu Internet-Überkonsum: Versuchung steht im Zentrum

30 Juli 2026

Infektion an diesen Symptomen erkennen

30 Juli 2026

So halten Sie im Urlaub Ihr Gewicht

30 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Hier ist es bis zu 10 Grad kühler

30 Juli 2026

Teil der Rentenreform infrage gestellt

30 Juli 2026

Hier können Fans das Testspiel gegen Köln live sehen

30 Juli 2026

Inflation in Deutschland steigt überraschend deutlich

30 Juli 2026

Neueste Beiträge

Heiner Lauterbachs Frau muskulös im Bikini

30 Juli 2026

Unwetter mit 20 cm Hagel – ganze Ortschaften färbt sich weiß

30 Juli 2026

Experte warnt vor Ausbruch historischen Ausmaßes

30 Juli 2026

Recent Posts

  • Chrome-Sicherheitsupdate: Google schließt 370 Sicherheitslücken
  • Hier ist es bis zu 10 Grad kühler
  • Teil der Rentenreform infrage gestellt
  • Hier können Fans das Testspiel gegen Köln live sehen
  • Inflation in Deutschland steigt überraschend deutlich

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.