Auch Romano Schmid
Ex-Werder-Star sorgt für historischen Österreich-Sieg
17.06.2026 – 08:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Österreich ist zurück bei der WM und liefert direkt ab. Im Mittelpunkt stehen zwei Akteure, die eng mit Werder verbunden sind.
Österreich hat seine Rückkehr auf die WM-Bühne nach 28 Jahren mit einem Sieg gekrönt. Das Team von Trainer Ralf Rangnick gewann zum Auftakt der Weltmeisterschaft mit 3:1 gegen WM-Neuling Jordanien. Für einen historischen Erfolg aus Bremer Sicht sorgten dabei ausgerechnet aktuelle oder ehemalige Werder-Profis.
Den ersten Treffer erzielte Werders Mittelfeldspieler Romano Schmid. Der 25-Jährige traf in der 20. Minute sehenswert zur Führung und sorgte damit für das erste österreichische WM-Tor seit 1998. Nach seinem Treffer stürmte Schmid direkt zur Bank und verschwand in einer Jubeltraube seiner Teamkollegen.
Jordanien mit Ausgleich – Österreich antwortet mit Werder-Power
Nach der Pause wurde die Partie für die Österreicher deutlich komplizierter. Ali Olwan (50.) erzielte den Ausgleich und bescherte Jordanien damit den ersten WM-Treffer der Landesgeschichte. Das Team von Rangnick tat sich gegen die engagierten Außenseiter lange schwer.
Erst ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) brachte Österreich wieder auf die Siegerstraße. In der Nachspielzeit sorgte dann Ex-Werder-Stürmer Marko Arnautovic für die Entscheidung. Der frühere Bremer verwandelte einen Handelfmeter in der zwölften Minute der Nachspielzeit zum 3:1-Endstand.
„Es war das erwartet schwere Spiel“, sagte Rangnick nach der Partie. Jordanien habe Österreich „das Leben schwer gemacht“. Erst Mitte der zweiten Halbzeit sei seine Mannschaft besser ins Spiel gekommen.
Erster WM-Auftritt Österreichs seit 1998
Für Österreich hat der Erfolg historische Bedeutung: Es war der erste WM-Sieg des Landes seit 1982. Nach der verpassten Qualifikation für die Turniere 2002 bis 2022 und dem ersten WM-Auftritt seit 1998 ist damit auch das Ziel Achtelfinale in Reichweite gerückt.
Im nächsten Gruppenspiel wartet allerdings eine deutlich größere Herausforderung. Dann trifft Österreich auf Weltmeister Argentinien um Superstar Lionel Messi. Gegen den Titelverteidiger wird sich das Rangnick-Team deutlich steigern müssen.
