Trotz allem blickt Köster nicht ohne Zuversicht auf ihre Situation. Sie erinnere sich daran, wie Ärzte auf der Intensivstation beim Schichtwechsel miteinander gesprochen und gemeint hätten, „dass sie keinen Pfifferling mehr darauf geben würden“, dass sie es überlebe. Gemessen daran gehe es ihr „doch ganz gut“. Ihr linker Arm mache zwar nicht mehr richtig mit und das Gehen sei noch immer mühsam, doch sie lebe nicht einsam: „Ich habe immer etwas zu tun: Ich male viel, ich lese gerne – und wenn das Wetter schön ist, bin ich mit meinem E-Rolli auf Achse.“
