Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Stefan Reuter zweifelt an Aufstieg in die Dritte Liga

16 Oktober 2026

Doris Schröder-Köpf legt Mandat nieder

16 Oktober 2026

Ex-Weltmeister Jorge Castro stirbt vor Tochter in Bingo-Halle

16 Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Europa baut sich mit Iris² sein eigenes Starlink
Politik

Europa baut sich mit Iris² sein eigenes Starlink

wochentlich.deBy wochentlich.de16 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Starlink-Alternative

Musk macht misstrauisch – und Europa reagiert


Aktualisiert am 16.10.2026 – 03:12 UhrLesedauer: 5 Min.

imago images 0868174842Vergrößern des Bildes

Elon Musk: Der Unternehmer wurde u.a. durch Telsa zum Milliardär. (Quelle: IMAGO/Matt Kaminsky/imago)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Die Ukraine zeigt, wie ein Ausfall bei Starlink militärische Einsätze gefährdet. In verschiedenen Teilen der Welt wird deshalb an Alternativen gebaut. Davon profitiert bereits ein deutscher Raumfahrtkonzern.

Ukrainische Einheiten stellten es in der Nacht zum Mittwoch fest: Sie hatten plötzlich ein Problem mit der Steuerung ihrer Drohnen. Elon Musks Starlink-Satelliten taten zwar ihren Dienst weiterhin, die für den Internetempfang nötigen Terminals arbeiteten. Aber nicht so, wie sie es eigentlich können und sollen.

Die Folge: kein ständig aktualisiertes Videobild mehr von in der Luft befindlichen Drohnen, Ausfälle von 10 bis 20 Sekunden, Steuerbefehle kamen nicht oder nur mit Verzögerung an, Drohnen, die nicht mehr in Echtzeit zu steuern waren, sobald sie eine bestimmte Geschwindigkeit überschritten. Die Chance, sich bewegende Ziele abzufangen, verschlechterten sich dadurch, die Gefechtsfeldführung war gestört. Zusatzfunktionen von Starshield, einem militärischen Dienst auf Basis der Starlinksatelliten, waren deaktiviert. Manche Einsätze schlugen deshalb fehl, andere mussten abgeblasen werden.

Bisher gibt es noch keine offizielle Bestätigung dafür, dass die US-Regierung eingegriffen und den Ukrainern kurzzeitig den Zugang abgedreht und militärische Nutzungsrechte und Geschwindigkeitsfreigaben eingeschränkt hat. Inzwischen haben sich die Probleme entschärft. Die Republikaner im Senat fordern trotzdem eine Untersuchung der Starshield-Beschränkungen und werfen Trump vor, Putin zu unterstützen.

Starlink;: Ein ukrainischer Soldat baut ein Satellitenkommunikationsterminal von SpaceX im Feld auf.Vergrößern des Bildes
Starlink;: Ein ukrainischer Soldat baut ein Satellitenkommunikationsterminal von SpaceX im Feld auf. (Quelle: Unterstützungskräfte-Kommando der Streitkräfte der Ukraine)

Das führt deutlich vor Augen: Die Abhängigkeit von Satellitendiensten kann verhängnisvoll sein, die USA können mit einem Knopfdruck Armeen entscheidend schwächen. Das in der Ukraine sichtbare Problem ist längst auch anderen Teilen der Welt bewusst. Die EU versucht deshalb für Milliarden Euro ein Alternativnetzwerk zu Starlink aufzubauen: mit einem eigenen Satellitenschwarm, eigenen Steuerungen und voller eigener Kontrolle.

Mit OneWeb gibt es beispielsweise von dem weitgehend europäischen Anbieter Eutelsat ein Netz von 648 Satelliten, die in rund 1.200 Kilometern Höhe über der Erdoberfläche ihre Bahnen ziehen. Der französische und der britische Staat sind große Anteilseigner der Eutelsat Group mit Sitz in Paris, aber auch ein indischer Konzern ist beteiligt. Nicht nur Schifffahrt, Ölplattformen oder abgelegene Industriestandorte sind Kunden, sondern auch Verteidigungsbehörden lassen heute bereits darüber Backup-Verbindungen und sichere Satellitenkommunikation laufen. Auch Taiwan hat nach Zweifeln an der politischen Verlässlichkeit von Elon Musk 2024 Eutelsat beauftragt, die Telekommunikationsinfrastruktur des Landes zu stärken.

Deutschland plant neben EU eigenes Programm

Eutelsat ist aber primär Aktionären und dem Markt verpflichtet. Die EU hat deshalb 2024 beschlossen, dass es eine breiter aufgestellte Lösung mit verschiedenen europäisch geprägten Unternehmen geben soll: Iris² nennt sich diese, „Infrastruktur für Resilienz, Vernetzung und Sicherheit per Satellit“. Die EU-Kommission und das SpaceRISE-Konsortium mehrerer europäischer Satellitenkonzerne arbeiten an der Umsetzung, die die sicherheitspolitischen Anforderungen der gesamten EU berücksichtigen soll. Es ist das dritte große europäische Satellitenprogramm nach Galileo für Satellitennavigation und -ortung und Copernicus zur Erdbeobachtung. Neben Eutelsat ist das spanisch kontrollierte Hispasat an Iris² beteiligt, außerdem SES, wo der luxemburgische Staat Ankeraktionär ist.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Doris Schröder-Köpf legt Mandat nieder

16 Oktober 2026

Schon als Kind fürs Alter vorsorgen

16 Oktober 2026

Razzia bei SPD-Politiker Ahmetovic: Anwalt erhebt Vorwürfe

16 Oktober 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Doris Schröder-Köpf legt Mandat nieder

16 Oktober 2026

Ex-Weltmeister Jorge Castro stirbt vor Tochter in Bingo-Halle

16 Oktober 2026

ZDF und Böhmermann reagieren auf Beschwerdeflut wegen der Simson-Szene

16 Oktober 2026

Franca Lehfeldt spricht über Anfeindungen nach der Geburt

16 Oktober 2026

Neueste Beiträge

Schon als Kind fürs Alter vorsorgen

16 Oktober 2026

Darum ist das Bundesliga-Team gerade so stark

16 Oktober 2026

Wann man keine Kontoführungsgebühren zahlen muss

16 Oktober 2026

Recent Posts

  • Stefan Reuter zweifelt an Aufstieg in die Dritte Liga
  • Doris Schröder-Köpf legt Mandat nieder
  • Ex-Weltmeister Jorge Castro stirbt vor Tochter in Bingo-Halle
  • ZDF und Böhmermann reagieren auf Beschwerdeflut wegen der Simson-Szene
  • Franca Lehfeldt spricht über Anfeindungen nach der Geburt

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.