Der Name EQA fällt weg
Mercedes zeigt den neuen GLA
29.07.2026 – 20:00 UhrLesedauer: 3 Min.

Die Zeit der Namensexperimente ist bei Mercedes auch beim GLA vorbei: Statt EQA und GLA gibt es künftig nur noch einen Modellnamen für das Kompakt-SUV – unabhängig vom Antrieb.
Der EQA ist passé, es bleibt der GLA. Bei der Neuauflage des kompakten SUVs verabschiedet sich Mercedes auch hier von der Praxis, elektrisch angetriebenen Modellen ein „EQ“ voranzustellen. Stattdessen tragen Verbrenner und Stromer denselben Familiennamen, werden nur durch einen Namenszusatz gekennzeichnet. Dasselbe ist schon beim GLB (vorher: GLB und EQB) und GLC (vorher: GLC und EQC) geschehen und wird künftig auch bei der elektrischen C-Klasse der Fall sein.
Der GLA ist dabei von entscheidender Bedeutung für Mercedes. Er bildet den Einstieg in die SUV-Palette und gehört zusammen mit A-Klasse, CLA und weiteren Kompaktmodellen zu den wichtigsten Volumenbringern. Mehr als 40 Prozent der Mercedes-Verkäufe in Europa entfallen auf diese Fahrzeugfamilie. Künftig haben die Kunden hier die Auswahl zwischen mehreren Elektroversionen und Hybriden.
Größer und technisch nah am CLA
Optisch entwickelt Mercedes den GLA weiter. Die Elektroversion trägt eine geschlossene Front mit beleuchtetem Sternenmuster, die Hybridmodelle einen klassischen Kühlergrill. Neu sind außerdem die Lichtsignaturen an Front und Heck.

Mit 4,57 Metern Länge wächst der GLA gegenüber dem bisherigen EQA um gut zehn Zentimeter. Der Radstand legt um 61 Millimeter zu, die Höhe sinkt leicht. Das soll mehr Platz im Innenraum und bessere Aerodynamik bringen. Für einen helleren Innenraum gibt es serienmäßig ein Glasdach.

Im Cockpit übernimmt das SUV viele Details aus dem CLA. Zum neuen Betriebssystem MB.OS gehören ein 10,25 Zoll großes Kombiinstrument, ein 14-Zoll-Zentraldisplay und auf Wunsch ein weiterer Bildschirm für den Beifahrer. Google Maps ist serienmäßig integriert, der Sprachassistent greift auf ChatGPT und Googles KI-Modell Gemini zurück und soll natürliche Gespräche ermöglichen.

Über den zentralen App-Store lassen sich zudem mehr als 40 Anwendungen nutzen – von Musik- und Videodiensten bis zu Spielen, die während des Ladens Unterhaltung ermöglichen. Software-Updates gelangen künftig „over the air“ ins Fahrzeug, sodass sich viele Funktionen auch nach dem Kauf erweitern oder aktualisieren lassen.
Auch der Nutzwert steigt. Der Kofferraum wächst von 340 auf 410 Liter, maximal stehen nun 1.400 Liter zur Verfügung. Erstmals gibt es zudem einen großzügigen Frunk (ein Kunstwort aus den englischen Wörtern „front“ und „trunk“, also Frontkofferraum) mit einem Volumen von 107 Litern unter der Fronthaube.
