Die Fanorganisation „Unsere Kurve“ setzt sich erneut für den parallelen Anpfiff aller Partien auch am vorletzten Spieltag in den drei obersten Fußballligen ein. „Zurück zu den zeitgleichen Ansetzungen der Partien des vorletzten Spieltags in den drei Profiligen“, sagte der Vereinsvorsitzende Jost Peter. Begründet wird die Forderung neben dem Argument der Fankultur insbesondere mit der Chancengleichheit für alle Mannschaften. Es komme immer wieder zu Konstellationen, bei denen das Wissen um vorherige Ergebnisse der Konkurrenz die eigenen benötigten Ergebnisse beeinflusse, hieß es in einer Mitteilung. „Wer schon vorher weiß, dass ein bestimmtes Ergebnis nötig ist, um die eigenen Ziele zu erreichen, hat einen Wissensvorsprung“, schrieb „Unsere Kurve“.
Im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga ist die SV Elversberg laut Fanvereinigung „in der komfortabelsten Situation“, weil der Tabellenzweite erst am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf spiele und die Ergebnisse der Konkurrenten SC Paderborn (Freitag gegen den Karlsruher SC) und Hannover 96 (Samstag beim VfL Bochum) schon kenne. „Gewinnen beide Kontrahenten nicht, gibt es wegen der deutlich besseren Tordifferenz am Sonntag faktisch einen ersten Matchball zum Direktaufstieg in Düsseldorf“, so „Unsere Kurve“.
Noch einmal alle Kräfte mobilisieren für den Klassenerhalt: Fortuna Düsseldorf appelliert an die Fans und hofft für das letzte Heimspiel der Saison am Sonntag gegen den SV Elversberg (Anstoß 13.30 Uhr) auf ein volles Stadion und maximale Unterstützung. Unter dem Motto „Unsere Fortuna braucht Euch!“ läuft der aktuelle Vorverkauf; Karten sind vor allem im Oberrang noch ausreichend vorhanden.
Trainer Alexander Ende hofft auf „50.000 Fans, die uns den Rücken stärken“. Wenn die Mannschaft von den Tribünen getragen werde, könne das „noch mehr Kraft und Überzeugung bewirken“. Auch Sportvorstand Sven Mislintat setzt im Abstiegskampf auf den Fan-Faktor, ein ausverkauftes Stadion und „eine richtig geile Atmosphäre, um das Spiel sofort von Beginn an in die richtige Richtung zu schieben.“
