Drei Tore in sechs Minuten
Nach seiner Auswechslung geht Frankfurt unter
Aktualisiert am 27.11.2025 – 04:19 UhrLesedauer: 3 Min.
Lange sah es so aus, als könnte Frankfurt auf den zweiten Heimsieg hoffen. Doch binnen sechs Minuten verloren sie nicht nur ihren Stürmer, sondern kassierten auch drei Gegentore.
Eintracht Frankfurt hat in der Champions League den nächsten Dämpfer kassiert. Am 5. Spieltag verloren die Hessen zu Hause mit 0:3 gegen Atalanta Bergamo.
Alle drei Gegentore fielen binnen sechs Minuten, in denen die SGE von der Rolle schien. Zunächst traf der Ex-Leipziger Ademola Lookman zur Führung der Italiener (60.). Nur 93 Sekunden später erhöhte Ederson auf 2:0 aus Sicht der Gäste (62.). Für den Schlusspunkt sorgte Charles De Ketelaere (65.).
Doch nicht nur das deutliche Ergebnis trübte die Stimmung beim Team von Trainer Dino Toppmöller. Nach knapp einer Stunde musste DFB-Stürmer Jonathan Burkardt verletzt und gestützt von zwei Betreuern vom Platz. Wirklich auftreten konnte Burkhardt nicht.
„Es sieht so aus, dass Johnny eine muskuläre Verletzung in der Wade hat. Da müssen wir morgen das MRT abwarten“, sagte Toppmöller nach der Partie in Frankfurt. Nach Burkardts Auswechslung kassierte Frankfurt drei Gegentore. „Dass Johnny wichtig für uns, ist klar. Trotzdem müssen wir auch danach mehr Druck auf den Ball bekommen. Man muss schon sagen, das war eine sehr schwache zweite Halbzeit“, sagte Kapitän Robin Koch bei DAZN.
In Can Uzun (Muskelverletzung) fehlt seit Wochen ein weiterer Offensivspieler. Er könnte nächste Woche allerdings zurückkehren.
Toppmöller bot vor 59.500 Zuschauern überraschend die gleiche Startelf auf wie beim Auswärtssieg in Köln vier Tage zuvor (4:3). Und die verbuchte gegen die „Freunde“ aus Bergamo zu Beginn mehr Ballbesitz. Die erste Chance bot sich Farès Chaibi nach zehn Minuten, er schoss zu zentral. Dann fand Ritsu Doan nach einer kurzen Eckenvariante Robin Koch, der knapp über das Tor köpfte (15.).
Die Eintracht kam langsam aber sicher offensiv in Fahrt, gerade der flinke Doan stellte Atalanta mit seinen Tempodribblings vor Probleme. Plötzlich hatte die Eintracht aber Dusel: Erst schoss Lookman völlig frei vor Michael Zetterer an den Pfosten, wenige Sekunden später traf Gianluca Scamacca an fast identischer Stelle das Aluminium (35.).
