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Neuer See mit Erholungsgebiet entsteht an der A1 bei Bremen

wochentlich.deBy wochentlich.de26 April 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Neuer See mit Erholungsgebiet entsteht an der A1 bei Bremen
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Arbeiten bei Bremen laufen bereits

Hier entsteht ein künstlicher See mit Erholungsgebiet


Aktualisiert am 25.04.2026 – 20:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Luftbild eines Baggersees (Archivfoto): Für den neuen See an der A1 werden mehr als eine Million Kubikmeter Sand ausgehoben. (Quelle: IMAGO/Hans Blossey/imago)

Bekommt der Werdersee und andere Bade-Hotspots bald Konkurrenz? An der A1 entsteht derzeit ein neuer Baggersee. Die Frage ist: Darf man dort auch baden?

An der A1 entsteht ein neues Gewässer, das in Bremen schon jetzt Neugier weckt. Beim Ausbau des Gewerbeparks Hansalinie wird ein rund 13 Hektar großer künstlicher See ausgehoben. Der sogenannte Sandentnahmesee soll nach Abschluss der Arbeiten der Naherholung dienen. Doch was heißt das konkret – und können Bremer dort künftig baden?

Der neue See entsteht im Zuge der dritten Baustufe des Gewerbeparks Hansalinie im Bremer Osten. Die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) erschließt dort insgesamt 128 Hektar Fläche, davon 67 Hektar als neue, vermarktbare Gewerbegrundstücke. Der Gewerbepark ist mit derzeit rund 120 Unternehmen und etwa 6.000 Beschäftigten ein zentraler Standort der Bremer Automobil- und Zulieferindustrie.

Für die Erschließung sind massive Erdarbeiten nötig. Der Spülbagger „Pirat II“ hebt gut eine Million Kubikmeter Sand aus, der auf die künftigen Gewerbeflächen gespült wird, um einen tragfähigen Baugrund zu schaffen. Zurück bleibt ein etwa 13 Hektar großer See, der dauerhaft bestehen soll. Die Erdarbeiten sind auf rund 15 Monate angesetzt.

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Der entstehende See ist ausdrücklich als Naherholungsfläche vorgesehen. Das klingt nach Freizeit und Abkühlung, bedeutet rechtlich jedoch etwas anderes. Naherholung heißt vor allem: Aufenthalt in der Natur, Spaziergänge, Verweilen am Wasser, Naturbeobachtung. Baden ist damit nicht automatisch erlaubt.

Damit ein Gewässer offiziell zum Baden freigegeben werden kann, müsste es als Badegewässer ausgewiesen werden. Dafür sind regelmäßige Kontrollen der Wasserqualität, klare Sicherheitsvorgaben und eine entsprechende Planung notwendig. In den bisherigen Unterlagen zum Gewerbepark Hansalinie ist davon jedoch keine Rede. Der See ist Teil eines sogenannten ökologischen Ausgleichs- und Entwässerungskonzepts und nicht als Freibad oder Badesee geplant, heißt es von der WFB.

Der Ausbau der Hansalinie steht unter dem Leitbild der Nachhaltigkeit. Die Planung erfolgt unter ökologischer Baubegleitung und in enger Abstimmung mit Behörden und Umweltverbänden. Die Entwässerung des Gebiets soll über ein offenes, naturnah gestaltetes System erfolgen. Zudem sind Ausgleichsmaßnahmen wie Aufforstungen, neue Heckenstrukturen und Maßnahmen zum Artenschutz vorgesehen.

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