Kolumbianer blutüberströmt

Radprofi prallt mit Kopf in Teamfahrzeug – Tour-Aus

24.07.2026 – 20:51 UhrLesedauer: 1 Min.

Blutüberströmt: Einer Rubio wird von den Rennärzten nach seinem folgenschweren Crash versorgt. (Quelle: Mosa’ab Elshamy)

Ein Begleitfahrzeug muss wegen der Fanmassen auf dem Weg nach Alpe d’Huez abrupt bremsen. Einer Rubio kann nicht mehr ausweichen und kracht in die Heckscheibe. Die Folgen sind massiv.

Der kolumbianische Radprofi Einer Rubio hat die Tour de France nach einem Sturz auf der 19. Etappe verlassen müssen. Am legendären Anstieg nach Alpe d’Huez prallte der 28-Jährige mit dem Kopf in die Heckscheibe eines Begleitfahrzeugs von Tadej Pogačars Team UAE, das in den Fanmassen stecken geblieben war – Rubio stürzte und blutete stark.

Etwa fünf Kilometer vor dem Ziel passierte der spätere Etappensieger Pogačar Rubio und kurz darauf auch dessen Begleitfahrzeug. Wenig später musste der Fahrer des Wagens eine Vollbremsung tätigen und der dahinter fahrende Rubio raste in das Auto. Dem Vernehmen nach hatte ein Fan versucht, die Straße zu überqueren, was die Vollbremsung auslöste.

Rubio musste mit 20 Stichen genäht werden

Rubio hatte keine Möglichkeit mehr zu bremsen. Er zog sich dabei Gesichtsverletzungen zu. „Einer Rubio musste nach dem Unfall, den er beim Aufstieg zur Alpe d’Huez erlitt, mit rund 20 Stichen im Gesicht genäht werden. Der Kolumbianer wird in ein Krankenhaus in Grenoble verlegt, wo weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um das Ausmaß seiner Verletzungen festzustellen“, teilte sein Team Movistar mit.

Rund eine halbe Million Fans hatten den 13,8 Kilometer langen Schlussanstieg gesäumt – abgesperrt waren nur die letzten Kilometer. Der Giro-Etappensieger von 2023 musste das Rennen damit zwei Etappen vor dem Ende aufgeben. Den Tagessieg holte sich Tour-Dominator Tadej Pogačar, der dabei einen 31 Jahre alten Rekord pulverisierte.

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