Immer noch voll funktionsfähig

Die Maschinen und Geräte blieben jedoch an Ort und Stelle, so dass die U-434 weiterhin voll einsatzbereit ist. Es liegt im Hamburger Stadtteil St. Pauli und lockt jedes Jahr zahlreiche internationale Besucher an. Mit Erstaunen erfahren sie, dass das rund 90 Meter lange und fast neun Meter breite U-Boot einst bis zu 84 Besatzungsmitglieder beherbergte. Die Liegeplätze können ebenso besichtigt werden wie die Kommandozentrale und der Raum, in dem die Torpedos abgefeuert wurden. Die Ausstellungen und Führungen erinnern an den Kalten Krieg, eine Zeit, die von einem bedrückenden Gefühl latenter Bedrohung geprägt war – viele Menschen sehen den Angriffskrieg, den Russland derzeit gegen die Ukraine führt, als besorgniserregend ähnlich. Harald Büttner betont: „So faszinierend es auch sein mag, für uns ist das Museum in erster Linie eine Erinnerung an die Gefahren des Krieges.“

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