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Panorama

Ebola-Patient in Berlin angekommen – Behandlung in Charité

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Ebola-Patient in Berlin angekommen – Behandlung in Charité
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USA baten um Unterstützung

Behandlung in Charité – Ebola-Patient in Berlin angekommen

Aktualisiert am 20.05.2026 – 07:34 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der US-amerikanische Ebola-Patient aus dem Kongo kommt an der Charité in Berlin an. (Quelle: Christophe Gateau/dpa/dpa-bilder)

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Die Zahl der Erkrankten nach dem Ebola-Ausbruch im Kongo steigt. Ein dort mit dem Virus infizierter Amerikaner ist nun in einer Spezialstation in Berlin.

Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Bürger ist zur Behandlung in die Berliner Charité gebracht worden. Der Patient wurde in der Sonderisolierstation des Universitätsklinikums aufgenommen, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte. Der Arzt hatte sich bei der Behandlung von Patienten in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Virus angesteckt, das sich dort stark ausbreitet.

Ministerin Nina Warken (CDU) sagte: „Für die Bundesregierung ist es selbstverständlich, dass wir unseren Partnern helfen.“ Deutschland verfüge über ein leistungsfähiges Versorgungsnetzwerk, auch für Patienten mit hochinfektiösen Krankheiten. „Sie werden bestmöglich versorgt – und wir wahren dabei die höchsten Sicherheitsvorkehrungen.“

Deswegen hätten sich die USA mit einem Hilfeersuchen an Deutschland gewandt. Warken dankte allen Beteiligten für den Transport und die medizinische und pflegerische Versorgung in der Charité. „Dem Patienten wünsche ich alles erdenklich Gute für seine Gesundheit“, sagte sie.

USA baten um Unterstützung

Die US-Behörden hatten die Bundesregierung auch wegen der kürzeren Flugzeit nach Deutschland um Hilfe gebeten. Der Transport nach Berlin sollte von Uganda aus mit einem Spezialflugzeug für hochinfektiöse Patienten organisiert werden, wie das Gesundheitsministerium erläuterte.

Zur Charité erfolgte der Transport mit einem speziell ausgestatteten Fahrzeug. Eskortiert wurde es von zahlreichen Motorrädern und Autos der Polizei sowie Feuerwehren und Krankenwagen. Kurz vor 3 Uhr erreichte das Spezialfahrzeug das Krankenhaus.

Die Sonderisolierstation auf dem Campus Virchow-Klinikum verfügt über eine spezialisierte Infrastruktur zur Versorgung von Patienten mit hochansteckenden lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten, wie es zur Erläuterung hieß. Sie ist eine geschlossene und geschützte Einheit getrennt vom regulären Klinikbetrieb, sodass kein Kontakt zu anderen Patienten entstehen kann.

Ebola ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.

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