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DWD warnt vor Gewitter, Starkregen und Temperatursturz

wochentlich.deBy wochentlich.de28 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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DWD warnt vor Gewitter, Starkregen und Temperatursturz
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Hitzewelle in Köln und NRW

Heftige Gewitter im Anmarsch – und Temperatursturz


28.05.2026 – 07:44 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Unwetter mit gewaltigem Blitz-Spektakel (Symbolfoto): Zum Wochenende werden am Rhein Gewitter erwartet. (Quelle: Henry Mungenast / EinsatzReport2/imago)

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Sommer pur in Köln: 27 Grad und Sonne satt am Donnerstag, am Freitag sogar bis zu 32 Grad. Doch dann droht eine Gewitterlinie mit echtem Unwetterpotenzial.

Noch einmal kurz die Sonne genießen: Dieser Donnerstag verwöhnt Köln und weite Teile Nordrhein-Westfalens mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen 27 Grad. Doch das sommerliche Intermezzo hat ein Ablaufdatum – und das steht bereits für Freitagabend fest.

Der Donnerstag präsentiert sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) heiter bis sonnig, allenfalls ziehen zeitweise dünne Schleierwolken durch. Die Temperaturen klettern auf 23 Grad im Nordosten des Landes und bis zu 28 Grad im Südwesten – Köln liegt mit seinen erwarteten 27 Grad gut im Mittelfeld.

Der Wind bleibt schwach und kommt aus Nordost. Auch die Nacht zum Freitag verläuft ruhig, wechselnd bis gering bewölkt und weitgehend niederschlagsfrei. Die Tiefstwerte sinken auf 16 bis 11 Grad, in einzelnen Tal- und Muldenlagen sogar bis auf 9 Grad.

Unwetter und Hagel am Freitag in NRW und Köln

Der Freitag startet laut DWD noch heiter bis wolkig und bringt nochmals einen kräftigen Temperaturschub: Im Flachland werden 27 bis 31 Grad erwartet, im Hochsauerland rund 25 Grad. Die Prognose von Kachelmannwetter.com zeigt für Köln sogar Spitzenwerte um 32 Grad – damit würde der Freitag der heißeste Tag der kommenden zwei Wochen.

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Doch im Tagesverlauf zieht von Nordwesten eine markante Gewitterlinie auf. Der DWD warnt vor teils kräftigen Gewittern mit Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde sowie kleinkörnigem Hagel und starken bis stürmischen Böen aus West zwischen 60 und 70 km/h (Bft 7–8). Lokal ist laut DWD auch Unwetterpotential nicht auszuschließen: heftiger Starkregen bis 25 l/qm, größerer Hagel und Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) sind möglich.

In der Nacht zum Samstag verlagern sich die Gewitter ostwärts und schwächen sich ab. Vereinzelt ist jedoch ein Übergang in mehrstündigen, unwetterartigen Starkregen ohne Blitz und Donner nicht völlig auszuschließen.

Ende der Hitzeglocke bedeutet Wetterwechsel

Verantwortlich für den Umschwung ist das Ende der Hitzeglocke, die Deutschland zuletzt mit Rekordtemperaturen überzogen hatte – in Regensburg wurden am Pfingstsonntag 33,2 Grad gemessen, der höchste Wert seit Beginn der Messungen im Jahr 1879.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärt t-online, was nun passiert: Von Norden nähere sich ein Trog – ein Gebiet mit relativ geringem Luftdruck. „Die Schichtung der Atmosphäre wird labiler, es bilden sich kräftige Quellwolken – und so steigt zur zweiten Wochenhälfte und zum Wochenende hin die Gefahr teils heftiger Gewitter deutlich an. Lokal drohen Starkregen, Hagel und stürmische Böen.“

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