Bei brasilianischem Team
86,5 Kilo Drogen in Mannschaftsbus entdeckt
12.08.2026 – 12:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Der brasilianische Klub FC São Paulo reist zu einem Auswärtsspiel nach Bolivien. Doch der Bus, der das Team vor Ort transportieren soll, ist voll mit Marihuana.
Kurz vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Copa Sudamericana, dem südamerikanischen Pendant zur Champions League, ist es in Bolivien zu einem Drogeneinsatz im Umfeld der Delegation des brasilianischen Klubs FC São Paulo gekommen. Ein Bus, der die Mannschaft und den Stab in der Region Cochabamba transportieren sollte, wurde am Dienstag mit 86,5 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt. In dem Fahrzeug fanden die Behörden mehrere Taschen mit der Droge.
Die Informationen wurden zunächst vom bolivianischen Medium „Red Uno“ veröffentlicht und anschließend von CNN Brasil bestätigt. Nach der Beschlagnahmung stellte das verantwortliche Unternehmen Flota Cosmos ein anderes Fahrzeug für den Klub bereit. Für Spieler und Trainerstab hatte der Vorfall keine unmittelbaren Folgen, sie wurden über das Geschehen nicht informiert.
Transportunternehmen streitet Verantwortung ab
Vertreter des Klubs aus São Paulo erklärten gegenüber CNN Brasil, der Verein habe keine Verbindung zu dem Fall und es habe bei der Betreuung des Teams keine Probleme gegeben.
Auch das Transportunternehmen Flota Cosmos äußerte sich offiziell zu dem Vorfall. Man stelle klar, „dass die gesamte Verantwortung bei den Fahrern liegt. Die Flota Cosmos Union Line und das Team von São Paulo FC tragen keine Verantwortung für das, was passiert ist.“ Und weiter: „Der Fall wurde bereits von der Polizei aufgeklärt, und die Verantwortlichen werden festgehalten und der bolivianischen Justiz zur Verfügung gestellt.“
Die Partie gegen den bolivianischen Klub Bolívar endete für den FC São Paulo mit einem 1:1-Remis. Das Rückspiel steht am kommenden Mittwoch an.