Direkte Flüge
US-Amerikaner entdecken neues Ziel in Europa
30.04.2026 – 11:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Günstige Flüge bringen immer mehr amerikanische Touristen in europäische Feriengebiete. Die freuen sich über zahlungskräftige Gäste.
US-Amerikaner entdecken immer mehr Sonnenziele in Europa. Die Abenteurer, die sich einen Urlaub auf der anderen Seite des Atlantiks leisten können, sind längst dabei, Mallorca für sich zu erobern. Auf der Baleareninsel, die Deutsche scherzhaft als „17. Bundesland“ bezeichnen, freuen sich Hoteliers und Gastronomen immer öfter über Reisende aus dem fernen Nordamerika. Der Grund: US-Amerikaner sind bereit, für einen Urlaub mehr Geld auszugeben als Europäer, sie sind außerdem daran gewöhnt, hohe Trinkgelder zu zahlen (teils bis zu 20 Prozent). Beschäftigte im Gastgewerbe sehen das natürlich gern.
Was es für US-Amerikaner mittlerweile so erstrebenswert macht, nach Mallorca zu fliegen, sind Direktflüge von einigen Städten an der Ostküste des Landes. Die meisten US-Bürger haben maximal zehn Tage bezahlten Urlaub. Da sie in dem riesigen Land an lange Routen und Reisezeiten gewöhnt sind, haben sie oftmals kein Problem damit, für eine Woche Mittelmeersonne bis zu neun Stunden im Flieger zu sitzen.
Nun profitiert auch ein weiteres Sonnenziel in Europa von kurzen Wegen in die USA: das kleine Kroatien. Das Tourismusportal „Visit Croatia“ meldet: „Wahrscheinlich die aufregendste Neuigkeit für Kroatien im Jahr 2026 ist der Start von Direktflügen von New Yorks Flughafen Newark nach Split“. Der erste Flug mit der Airline United startet am heutigen 30. April. Ganz drei Flüge pro Woche bietet die Fluggesellschaft in der Hauptsaison bis Anfang September an (dienstags, donnerstags und samstags), die mit dem Slogan „Cheap Flights“ (zu Deutsch: billige Flüge) wirbt.
„Visit Croatia“ verweist im Zusammenhang mit Amerikanern und Briten auch auf eine aktuelle Diskussion im Rathaus von Split. Es geht darum, den Verkauf von Alkohol in Geschäften in bestimmten Teilen von Split zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens zu verbieten. Eine solche Maßnahme ziele darauf ab, unsoziales Verhalten von Touristen einzudämmen, heißt es von den Experten. Sie versuchen, die Gemüter aber auch mit den Worten zu beruhigen: „Bitte beachten Sie, dass eine solche Regelung keine Auswirkungen auf Clubs, Bars oder Restaurants hat.“
