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Diese Vergehen kosten im Ausland viel Geld

wochentlich.deBy wochentlich.de26 Juli 2025Keine Kommentare4 Mins Read
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Diese Vergehen kosten im Ausland viel Geld
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Sommerurlaub 2025

Verboten: Das kann in Urlaubsländern teuer werden

Aktualisiert am 26.07.2025 – 10:24 UhrLesedauer: 3 Min.

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Eine Zigarette am Strand: In Frankreich kann das teuer werden. (Quelle: IMAGO/Burkhard Schubert/imago-images-bilder)

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Eine saftige Geldstrafe kann die Urlaubsstimmung schnell trüben. Deshalb sollten Reisende sich über lokale Vorschriften im Urlaubsort informieren.

Bevor man in den lang ersehnten Sommerurlaub fährt oder fliegt, sollte man nicht nur vorab das Wetter checken und die nächstgelegenen Badebuchten ausfindig machen. Wer keine Ordnungswidrigkeit riskieren will, sollte sich auch mit den Regeln und Verboten vor Ort vertraut machen. Denn in manchen Regionen kann der Spaziergang im Bikini oder die Zigarette am Strand richtig teuer werden.

Sechs Verbote in beliebten Urlaubsorten und Ländern, von denen Reisende zumindest einmal gelesen haben sollten:

In Albufeira, einem Badeort an der Algarve im Süden Portugals, müssen sich Urlauber auf den Straßen und im Bus künftig etwas mehr anziehen als nur einen Bikini oder eine Badehose. Erlaubt ist das Tragen der Badekleidung bald nur noch an Stränden, ausgewiesenen Badezonen und deren Zugängen und Parkplätzen sowie in Hotelaußenanlagen. Das hat die Gemeinde von Albufeira beschlossen.

Die neuen Verhaltensrichtlinien sollen im Juli in Kraft treten. Laut Albufeiras Bürgermeister José Carlos Rolo werden Verstöße dann aber nicht sofort mit Bußgeldern bestraft, berichtet die Nachrichtenagentur Lusa. Es soll zuvor eine zeitlich nicht näher definierte Informations- und Aufklärungskampagne geben. Danach hält man sich lieber an die Vorgaben. Die Bußgelder liegen zwischen 300 und 1.500 Euro.

(Quelle: imago stock&people/imago-images-bilder)

Auch in anderen Ländern sollten Urlauber die Kleiderordnung am jeweiligen Ort beachten. Besonders an religiösen Stätten wie christlichen Kirchen gelten meist spezifische Vorschriften wie das Bedecken der Beine und Schultern oder ein Verbot von Flipflops. In welchen Ländern sogar eine Gefängnisstrafe bei zu viel Nacktheit droht, erfahren Sie hier.

Tschechien und Polen haben zuletzt ein Fotografierverbot für militärische Anlagen beschlossen. Touristen müssen aufpassen, nicht aus Versehen dagegen zu verstoßen. So liegt zum Beispiel unweit von Prags berühmter Burg (Pražský hrad) das tschechische Verteidigungsministerium, das zu den verbotenen Fotomotiven gehört. Verstöße können bis zu 100.000 Kronen, umgerechnet rund 4.000 Euro, kosten. Darum sollte man Schilder mit der „Zakaz fotografovani“ (Verbot des Fotografierens) unbedingt ernst nehmen.

In Polen gilt das Verbot für 25.000 Objekte landesweit und betrifft neben Militäranlagen unter anderem auch Kraftwerke, Brücken, Tunnel, Flughäfen oder Häfen. Es drohen die Beschlagnahmung der Kamera, bis zu 30 Tage Haft und Geldstrafen bis zu umgerechnet 4.700 Euro. Im Zweifel lässt man das Knipsen lieber. Zwar sei jedes betroffene Objekt mit einem Hinweis auf das Fotografierverbot gekennzeichnet, so das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen zu Polen. Jedoch könne die Kennzeichnung unter Umständen schlecht oder nicht eindeutig erkennbar sein.

Pittoresk liegt Limone am Nordwestufer des Gardasees. Bekannt ist der Ort für die Zitronenhaine, die terrassenartig an den Hängen liegen. Wer Limone erkundet, hält sich diesen Sommer passend dazu auch lieber an Zitronenlimo und andere alkoholfreie Erfrischungen. Seit Mitte April darf in Parks, Gärten und auf Gehwegen kein Alkohol mehr getrunken werden – das Verbot gilt bis zum 1. November und umfasst alle öffentlichen Bereiche. Bußgelder zwischen 25 und 500 Euro drohen, wie aus der von Bürgermeister Franceschino Risatti unterschriebenen Verordnung hervorgeht.

4. Camper in Griechenland aufgepasst

Das Zelt am Strand aufschlagen und mit Blick auf das Meer in die Nacht starten? In Griechenland ist das seit Kurzem nicht erlaubt. Das Verbot, das auch das Abstellen von Wohnwagen und Wohnmobilen umfasst, gilt neben Stränden noch für Küstenstreifen, Wälder und archäologische Stätten, so das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen. Es ist auch verboten, für mehr als 24 Stunden in Wohngebieten zu parken – ausgenommen: speziell ausgewiesene Parkplätze.

  • Wohnmobil: Wo Sie übernachten dürfen – und wo nicht

Der Autoclub ADAC berichtet von zahlreichen Berichten seiner Mitglieder, wonach das im Mai in Kraft getretene Verbot vor Ort regelmäßig kontrolliert und entsprechend bestraft wird. 300 Euro kostet es, wenn man dagegen verstößt.

Apropos Strafen: In Griechenland soll eine neue Straßenverkehrsordnung beschlossen werden, die viele Verstöße strenger ahndet. Das gilt dann etwa für das Motorradfahren ohne Helm oder Handy am Steuer. Mehr dazu erfahren Sie hier.

5. Rauchen am Strand? In Frankreich verboten

Mit Blick auf die Brandung gemütlich eine Zigarette anzünden: In Frankreich ist das ab 1. Juli landesweit zumindest am Strand verboten. Denn in öffentlichen Bereichen, zu denen neben Stränden unter anderem auch Parks und Gärten zählen, greift dann eine Verordnung, die das Rauchen verbietet. Das hat Gesundheitsministerin Catherine Vautrin angekündigt.

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