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You are at:Home»Lifestyle»Fruchtanteil schwankt von 0,6 bis 40 Prozent
Lifestyle

Fruchtanteil schwankt von 0,6 bis 40 Prozent

wochentlich.deBy wochentlich.de27 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Fruchtanteil schwankt von 0,6 bis 40 Prozent
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Wenn der Name in die Irre führt

Kunden getäuscht? Fiese Müsli-Tricks aufgedeckt


27.07.2026 – 07:13 UhrLesedauer: 4 Min.

Früchtemüsli: In einigen Müslis fand "Öko-Test" Spritzgifte, deren Anwendung in der EU nicht mehr erlaubt ist. (Symbolbild)Vergrößern des Bildes

Früchtemüsli: Die Früchte sollen etwas Abwechslung bringen. (Quelle: OcusFocus/getty-images-bilder)

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Die Verbraucherzentrale prüft 44 Müslis und findet große Unterschiede beim Frucht- und Nussanteil.

Durchschnittlich 2,85 Kilogramm Frühstückszerealien und Müsli essen die Deutschen im Jahr. Besonders beliebt sind dabei Früchtemüslis. Doch nicht immer enthalten sie auch das, was der Verbraucher aufgrund des Produktnamens oder des Verpackungsdesigns erwartet. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Für ihren Marktcheck untersuchten die Verbraucherschützer insgesamt 44 Früchtemüslis verschiedener Hersteller.

Früchtemüsli

Beispielsweise der Gesamtfruchtanteil. Dieser unterschied sich bei den getesteten Frühstückszerealien stark. Bei einigen lag er bei 0,6 Prozent, bei anderen wiederum bei 40 Prozent. Bei sechs Produkten verzichteten die Hersteller auf die Mengenangaben der Früchte oder sie gaben die Menge nur teilweise an – und das, obwohl diese Zutaten auf der Verpackung abgebildet waren.

Doch ein ausgelobter Früchteanteil von 40 Prozent bedeutet nicht, dass sich dieser aus verschiedenen Früchten zusammensetzt. Das Alnatura Früchtemüsli besteht beispielsweise überwiegend aus Sultaninen und Weinbeeren. Sie werden an vorderster Stelle genannt. Dahinter folgen Feigen- und Aprikosenstücke. Wie hoch ihr jeweiliger Anteil ist, geht aus der Zutatenliste nicht hervor.

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Auch Hersteller Kölln fällt im Test mit zwei Produkten negativ auf. Bei dem Kölln Mühlenklassiker mit feinen roten Beeren ist die Mengenangabe ungenau. Der Anteil nahezu aller Zutaten wird in Prozent angegeben. Nur bei den Rosinen fehlt die Information. Der Käufer kann aus der Liste nur entnehmen, dass der Anteil zwischen 10 und 24 Prozent liegt. Zudem werden auf der Vorderseite der Verpackung Cranberrys, Himbeeren und Johannisbeeren in Versalien aufgelistet. Ihr Anteil liegt jedoch insgesamt bei nur 6 Prozent.

Bei dem Kölln Früchte Hafer-Müsli mit 40 Prozent Früchten ohne Zuckerzusatz werden getrocknete Weinbeeren direkt hinter den Vollkornhaferflocken (52 Prozent) aufgeführt.

Information

Rosinen sind getrocknete Weinbeeren und der Oberbegriff für alle getrockneten Weintrauben. Mit dem Begriff „Sultaninen“ ist dabei eine spezielle Art von Rosinen gemeint, die sich durch ihre weiche Konsistenz auszeichnet. Im Supermarkt werden Sultaninen oftmals auch als „helle Rosinen“ verkauft.

Beerenmüsli mit Rosinen

Doch auch, wenn die Hersteller in der Zutatenliste die Menge der Früchte angeben, können der Produktname und die Aufmachung täuschen. Besonders bei Früchte- und Beerenmüslis kann dies vorkommen. Vier der untersuchten Beerenmüslis enthielten größtenteils Sultaninen – also Rosinen. Von den angepriesenen Beeren fanden die Tester nur geringe Mengen.

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Beispielsweise waren auf der Verpackung von Rewe Bio Beeren Müsli Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren abgebildet. Doch ihr Anteil im Müsli betrug lediglich 0,25 bis 1,4 Prozent. Sultaninen waren hingegen mit bis zu 20,5 Prozent vertreten.

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