Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

In diesen Kommunen der Region Hannover wird geblitzt

6 Oktober 2026

Arbeitsministerin Bärbel Bas sagt wegen Trauerfalls alle Termine ab

6 Oktober 2026

Christian Lell darf das FCB-Trikot nicht mehr tragen – der Grund

6 Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Die Linke und ihr Schwesig-Problem
Politik

Die Linke und ihr Schwesig-Problem

wochentlich.deBy wochentlich.de30 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern

Die Linke und ihr Schwesig-Problem


30.08.2026 – 09:35 UhrLesedauer: 8 Min.

urn:newsml:dpa.com:20090101:260824-936-70327Vergrößern des Bildes

Simone Oldenburg und Ines Schwerdtner auf Wahlkampftour für die Linke: „Ist das schon ein Koalitionsvorschlag?“, fragt einer. (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa)

In Mecklenburg-Vorpommern regiert die Linke recht geräuschlos mit der SPD. Doch im Wahlkampf muss sie sich ausgerechnet von einer beliebten Ministerpräsidentin abgrenzen.

Ganz zum Schluss will Simone Oldenburg noch einmal ihren Ärger loswerden. Ein Parteifreund habe ihr gesagt: „Simone, sag was zum Wackeldackel“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Vize-Ministerpräsidentin auf der Bühne in Güstrow. Also tut sie es: In einem Artikel einer Regionalzeitung hatte es geheißen, ihre Partei, die Linke, habe in der Regierung unter Manuela Schwesig vieles nur abgenickt, um an der Macht zu bleiben – wie ein Wackeldackel. „Das ist natürlich falsch“, sagt sie. „Das kann man sich vom Schreibtisch und als Journalist so denken, wenn man nicht nachforscht, wenn man nicht überlegt und wenn man sich nicht mit der Politik beschäftigt.“

Es ist ein Montagnachmittag, die Linke hat zu einem Marktfest geladen, eine Bühne aufgebaut. Auch ein Foodtruck und ein Infostand stehen auf dem Marktplatz von Güstrow, einer kleinen Stadt rund 40 Kilometer südlich von Rostock mit aufwendig sanierten Fachwerkhäusern. In weniger als einem Monat wird hier gewählt, zeitgleich zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin. Doch während sich alle Augen darauf richten, ob die AfD am 6. September in Sachsen-Anhalt womöglich die absolute Mehrheit holt und ob die Linke in Berlin nach der Wahl am 20. September das erste Mal eine Bürgermeisterin stellt, ist es um die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern recht ruhig.

Das könnte auch damit zu tun haben, dass die Regierung aus SPD und Linken seit fünf Jahren recht geräuschlos regiert. Das betont auch Oldenburg auf der Bühne, um der Wackeldackel-These entgegenzuwirken: Rot-Rot habe in Mecklenburg-Vorpommern immer sehr gut zusammengearbeitet. Natürlich sei man nicht immer einer Meinung gewesen, aber man habe intern Kompromisse gefunden. „Denn wir haben verdammt nochmal eine einzige Aufgabe: Dass wir uns um euch kümmern“, ruft Oldenburg zum Abschluss ihrer Rede ins Mikrofon. „Also deshalb“, schiebt sie hinterher, „kein Wackeldackel.“

Kein einfaches Pflaster

Das Ding mit dem Wackeldackel kommt für die Partei zur Unzeit. Denn im Wahlkampf muss sie sich von der SPD, ihrem Regierungspartner, abgrenzen. Doch gerade hier in Mecklenburg-Vorpommern sind sich beide Parteien in vielen großen Fragen derzeit so nah wie sonst fast nirgends in Deutschland. Das liegt auch an der Ministerpräsidentin. Manuela Schwesig ist die prominenteste Stimme innerhalb der SPD gegen die geplanten Reformen im sozialen Bereich. Zuletzt etwa keilte Schwesig immer wieder gegen das geplante Aus der „Rente mit 63“.

Für die Stimmung in der Schweriner Koalition ist das hilfreich – für die Wahlkämpfer der Linken zugleich ein Problem: Sie müssen erkennbar machen, warum es sich trotz Schwesig lohnt, die Linke zu wählen, ohne dabei die Landesregierung schlechtzumachen.

Der Wahlkreis von Güstrow, Rostock III, ist für die Linke kein einfaches Pflaster. Fast 40 Prozent haben hier bei der Bundestagswahl die AfD gewählt, fünf Prozentpunkte mehr als landesweit. Die Linke erhielt hier jede zehnte Stimme. Besonders viele Menschen sind an diesem Montagnachmittag nicht aufgetaucht, trotz stundenlangen Bühnenprogramms. Viele, die auf dem Platz stehen, sind Kandidaten der Partei, deren Wahlkämpfer. Dabei ist neben der stellvertretenden Regierungschefin auch die Vorsitzende der Bundespartei, Ines Schwerdtner, aus Berlin angereist.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Arbeitsministerin Bärbel Bas sagt wegen Trauerfalls alle Termine ab

6 Oktober 2026

Bundeswehr kehrt nach fast 30 Jahren nach Emden zurück

6 Oktober 2026

Schulze schließt Zustimmung zu AfD-Anträgen nicht aus

6 Oktober 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Arbeitsministerin Bärbel Bas sagt wegen Trauerfalls alle Termine ab

6 Oktober 2026

Christian Lell darf das FCB-Trikot nicht mehr tragen – der Grund

6 Oktober 2026

Das sind die besten zehn Länder für Rentner

6 Oktober 2026

Kranke Moderatorin Anna Kraft gibt Einblicke in ihr Leben mit MS

6 Oktober 2026

Neueste Beiträge

Ein 70-Euro-Schnitzel löst Kontroverse im Nachbarland aus

6 Oktober 2026

Das ändert sich jetzt für die Kaufland-Kunden

6 Oktober 2026

30 Euro für ein Brötchen: Bußgeld-Falle auf Deutschlands Parkplätzen

6 Oktober 2026

Recent Posts

  • In diesen Kommunen der Region Hannover wird geblitzt
  • Arbeitsministerin Bärbel Bas sagt wegen Trauerfalls alle Termine ab
  • Christian Lell darf das FCB-Trikot nicht mehr tragen – der Grund
  • Das sind die besten zehn Länder für Rentner
  • Kranke Moderatorin Anna Kraft gibt Einblicke in ihr Leben mit MS

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.