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Als Ungarns neuer Premierminister Péter Magyar an seinem ersten europäischen Gipfel teilnahm, genehmigte die Europäische Kommission den überarbeiteten Konjunkturplan Ungarns, wie Euronews erfahren hat.
Das Dokument ist von zentraler Bedeutung für die Strategie der neuen Regierung, Zugang zu 10 Milliarden Euro aus den EU-Wiederaufbaufonds nach der Pandemie zu erhalten.
Der ungarische Plan umfasst Eisenbahnprojekte, Energieinfrastruktur und Wohnungsbauprojekte, bedarf jedoch noch der Zustimmung aller EU-Mitgliedstaaten im Rat im Juli, um vollständig finanziert zu werden.
Ungarn muss bis Ende August 27 sogenannte „Supermeilensteine“ erreichen, damit die Mittel freigegeben werden können.
Im Mai einigte sich Magyar mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, darauf, insgesamt 16,4 Milliarden Euro an Geldern abzurufen, die von der EU während der Amtszeit von Viktor Orbán wegen Korruptionsbedenken eingefroren wurden.
Ungarn hat seinen überarbeiteten Konjunkturplan vor neun Tagen nach wochenlangen intensiven Gesprächen mit der Kommission vorgelegt.
Magyar stürzte Orbáns rechte Regierung bei den Parlamentswahlen im April, setzte sich dafür ein, Ungarn wieder in den europäischen Mainstream zu bringen und Gelder zu sichern, die jahrelang zurückgehalten worden waren.
