Übermorgen ist Friedrich Merz genau ein Jahr im Amt. Die Bilanz fällt schlecht aus. Innenpolitisch reibt sich die schwarz-rote Koalition im Dauerstreit um Steuern und Subventionen auf, während die Umfragewerte im Keller liegen. Gordon Repinski analysierte den gestrigen Auftritt des Kanzlers in der ARD bei Caren Miosga, seinen Versuch einer Rückkehr zur Regierungsarbeit und das schwierige Vertrauensverhältnis zur SPD-Spitze um Bärbel Bas und Lars Klingbeil.
Außenpolitisch droht nach Merz‘ Aussage in einer Schule ein massiver diplomatischer Schaden. Die Quittung aus Washington folgt prompt: US-Präsident Donald Trump kündigt den Abzug von 5.000 Soldaten aus Deutschland an, vielleicht auch mehr. Rixa Fürsen ordnet ein, warum dies eine gefährliche Lücke in der Sicherheitsarchitektur hinterlässt. Insbesondere weil die geplanten weitreichenden Präzisionswaffen wie Tomahawk und Typhoon nun doch nicht stationiert werden.
Im 200-Sekunden-Interview: Elif Eralp, die Spitzenkandidatin der Linken für die Abgeordnetenhauswahl im September. Sie setzt voll auf das Thema Mieten und fordert die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne, um Berlin wieder bezahlbar zu machen.
Das Gespräch mit Rasmus Buchsteiner vom Wochenende gibt es hier und mit Felix Lee hier.
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