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Panorama

Deutshe Stadt verbietet Rasensprengen – 50.000 Euro Strafe droht

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Deutshe Stadt verbietet Rasensprengen – 50.000 Euro Strafe droht
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Bis zu 50.000 Euro Strafe

Millionenstadt verbietet Rasensprengen


Aktualisiert am 14.07.2026 – 16:41 UhrLesedauer: 2 Min.

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Komplett verboten: In München dürfen aktuell keine Rasensprenger benutzt werden. (Quelle: Oliver Dietze/dpa)

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Der Süden Deutschlands ächzt unter einer großen Dürre. In München dürfen die Menschen jetzt unter anderem ihre Gärten nicht mehr tagsüber bewässern.

Die bayerische Landeshauptstadt München reagiert mit einer Allgemeinverfügung auf die herrschende Dürre. „Der Wasserverbrauch ist in den vergangenen Tagen wieder deutlich angestiegen“, erklärte Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne). „Nach einem außergewöhnlich trockenen Winter und Frühling sind die vorhandenen Ressourcen der Wasserversorgung Münchens äußerst strapaziert.“

Daher seien nun weitergehende, verpflichtende Sparmaßnahmen beschlossen worden, von denen auch alle Umlandgemeinden betroffen sind, die Teil des Münchner Wasserversorgungsnetzes sind. Es ist demnach ab sofort verboten, private Pools, Wasserspielanlagen und Wasserbehälter wie etwa Tonnen zu befüllen. Pflanzen in Gärten dürfen in der Zeit von 9 bis 19 Uhr nicht mehr gegossen und Autos außerhalb gewerblicher Waschanlagen nicht mehr gewaschen werden.

  • Bemerkenswerter Wasserstand: Trauriger Rekord am Bodensee gebrochen
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Komplett verboten ist es, Rasen- oder sonstige Grünflächen zu gießen oder zu beregnen, soweit diese nicht einer gewerblichen oder öffentlichen Nutzung dienen. Ebenfalls verboten ist das Abspritzen oder Bewässern von Terrassen, Wänden, Straßen, Hof- und Wegflächen. Wer sich nicht an die Regeln halte, müsse mit Geldbußen von bis zu 50.000 Euro rechnen, warnt die Stadt abschließend.

  • Was wo gilt: Bewässerungsverbot für den Rasen ausgerufen

Große Trockenheit: Landwirte stellen sich auf Ernteausfälle ein

Insbesondere der Süden Deutschlands leidet aktuell unter einer außergewöhnlichen Trockenheit. Für die Landwirtschaft wird die Dürre, die neben Bayern und Baden-Württemberg auch weite Teile Sachsens, Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns erfasst hat, zum Problem. Der Deutsche Bauernverband rechnet zwar für 2026 mit einer insgesamt durchschnittlichen Getreideernte. Bauernpräsident Joachim Rukwied betonte aber: „Die Folgen des Klimawandels sind unmittelbar spürbar. Extremwetterlagen wie Hitze, Starkregen und Trockenperioden treten häufiger auf.“

Der aktuelle Dürremonitor: Im Gesamtboden bis etwa 1,80 Meter Tiefe herrscht insbesondere im Süden eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Trockenheit.Vergrößern des Bildes
Der aktuelle Dürremonitor: Im Gesamtboden bis etwa 1,80 Meter Tiefe herrscht insbesondere im Süden eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Trockenheit. (Quelle: UFZ)
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