Nach Erdbeben in Venezuela

Bundeswehr stellt bis zu sechs Transportflugzeuge bereit

Aktualisiert am 25.06.2026 – 13:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Boris Pistorius (Archivbild): Deutschland stellt Transportflugzeuge bereit – Spanien bietet Unterstützung an. (Quelle: IMAGO/Chris Emil Janssen)

Spanien und Deutschland haben nach den schweren Erdbeben in Venezuela schnelle Unterstützung und Hilfsmaßnahmen angekündigt.

Nach mehreren Erdbeben mit voraussichtlich Zehntausenden Toten in Venezuela bietet nun auch Deutschland Unterstützung an. Die Bundeswehr stelle bis zu sechs Transportflugzeuge vom Typ A400M bereit, um Rettungskräfte und Material ins Land zu bringen, so Verteidigungsminister Boris Pistorius.

Damit können Personal und Hilfsgüter etwa des Technischen Hilfswerks und des Deutschen Roten Kreuzes zu befördert werden, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte an, dass Deutschland an der Seite Venezuelas stehe und helfen werde.

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Auch Spanien sichert Venezuela Unterstützung zu

„Selbstverständlich bieten wir diese Transportflüge auch unseren Partnern vor Ort an“, so Pistorius. Er danke allen Soldaten, die sich jetzt bereits auf diesen Einsatz vorbereiten. „Auf die Bundeswehr ist Verlass. Die Nachricht von den vielen Tausenden Toten in Venezuela hat mich tief erschüttert“, erklärt Verteidigungsminister Boris Pistorius. „Jetzt gilt es, schnell Hilfe zu leisten.“

Auch Spanien sichert Venezuela Hilfe zu. „Spanien und ich persönlich bieten der venezolanischen Bevölkerung nach den verheerenden Erdbeben von heute Nacht unsere volle Unterstützung an“, schreibt der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez auf der Plattform X. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien.“ Außenminister Jose Manuel Albares ergänzte, das Land sei bereit, jede erforderliche Nothilfe zu leisten.

Zwei schwere Erdstöße der Stärke 7,2 und 7,5 hatten am Mittwochabend Ortszeit Venezuela erschüttert. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. Nach Angaben von Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez kamen mindestens 164 Menschen ums Leben, mindestens 971 weitere wurden verletzt. Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Überlebenden und weiteren Opfern. Die Übergangspräsidentin rief den Ausnahmezustand aus.

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