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Der Temperaturrekord in Deutschland wurde erneut gebrochen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte, wurden am Sonntag um 15.10 Uhr an der Messstation Neißemünde-Coschen im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg 41,7 Grad Celsius gemessen
Der bisherige Rekordwert war erst am Samstag in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt erreicht worden.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war die Nacht auf Sonntag auch die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen: Im sächsischen Kubschütz wurden 29,4 Grad gemessen.
Wenn Menschen nicht aufpassen, ist die Hitze nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit, sondern verursacht auch Schäden. Auf mehreren Autobahnen, darunter auch Teilen der A2, knickte der Asphalt ein. Der wegen Hitzeschäden gesperrte Abschnitt der A2 bei Burg (Sachsen-Anhalt) ist inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben. Weitere Autobahnabschnitte in Brandenburg und Sachsen-Anhalt bleiben wegen Schäden an der Fahrbahndecke gesperrt. Autofahrer werden gebeten, die A2 zu meiden.
In Leipzig schmolz der Asphalt direkt über den Straßenbahngleisen.
Angesichts der Hitzewelle hat Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa gefordert, dass mehr Kirchen für Besucher geöffnet bleiben, auch als Orte der Abkühlung. Zwar seien viele Kirchen bereits barrierefrei, doch das reiche nicht – „es müssten wieder mehr werden“, sagte Welskop-Deffaa gegenüber der Bild-Zeitung.
Der Wetterdienst geht davon aus, dass das Hitzewochenende am Sonntagabend mit aufziehenden Stürmen zu Ende geht und für Montag deutlich kühlere Temperaturen vorhergesagt werden. Nach Angaben des DWD werden die Höchsttemperaturen dann in den meisten Regionen nur noch zwischen 25 und 29 Grad liegen, während im Osten und Südosten Deutschlands weiterhin örtlich Temperaturen von bis zu 32 Grad möglich sind.
