In der Folge gelangt Deutschland zunehmend unter Hochdruckeinfluss. Zwischen dem 31. Oktober und dem 3. November stellt sich eine Südwestströmung ein, die deutlich mildere Luftmassen ins Land transportiert. Unter günstigen Voraussetzungen – etwa bei längerem Sonnenschein – sind lokal sogar Spitzenwerte um 20 Grad möglich.

Die warme Luft strömt aus Afrika nach Deutschland. In der Folge sei am kommenden Sonntag eine Temperaturanomalie von 12 Grad zu erwarten, erklären die Meteorologen von „wetter.net“ in ihrer Prognose. „Das heißt, die Luftmassen sind dann 12 Grad zu warm“, heißt es im entsprechenden Wetterbericht.

Bereits für Samstag berechnet das europäische Wettermodell ECMWF landesweit Temperaturen von mehr als 15 Grad. Das ICON-Wettermodell (das globale Wettervorhersagemodell des Deutschen Wetterdienstes) berechnet Werte bis zu 20 Grad.

Begünstigt wird diese Entwicklung durch einen instabilen Polarwirbel, der auch in der ersten Novemberhälfte wetterbestimmend bleibt. Trotz des vorherrschenden Hochdruckeinflusses bleibt das Wettergeschehen nicht völlig beständig: Die Nähe zu den Tiefdrucksystemen über dem Atlantik kann für einzelne wechselhafte Phasen sorgen. Insgesamt jedoch überwiegt der freundliche, milde Witterungscharakter – eine für Anfang November ungewöhnliche Wetterlage.

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