HVV warnt

Demo bremst Busverkehr – diese Linien sind betroffen


01.09.2026 – 11:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Teilnehmer des Hamburger Ostermarschs 2025 (Archivbild): Am Dienstag zieht eine Demonstration zum Antikriegstag durch die Innenstadt. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa/dpa-bilder)

Am Dienstag zieht eine Antikriegsdemo durch Hamburg. Auf zehn Buslinien drohen Verspätungen, einige Haltestellen können vorübergehend aufgehoben werden.

Der HVV warnt am Dienstag (1. September) zwischen 16 und 20 Uhr vor erheblichen Einschränkungen im Busverkehr. Grund ist eine Demonstration zum Antikriegstag in der Hamburger Innenstadt.

Betroffen sind die Buslinien 4, 5, 6, 12, 16, 17, 18, 19, 105 und X35. Nach Angaben des Verkehrsverbunds kann es zu Verspätungen kommen. Einzelne Haltestellen könnten zeitweise nicht bedient werden.

Sollte die Mönckebergstraße gesperrt werden, halten die Busse an Ersatzhaltestellen in der Steinstraße. Der HVV bittet Fahrgäste, auf Durchsagen in den Bussen und Hinweise auf den Informationsanzeigen zu achten.

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Bis zu 1.500 Menschen bei Demo in Hamburg erwartet

Die Auftaktkundgebung beginnt um 16.30 Uhr am Deserteursdenkmal zwischen Stephansplatz und Dammtor. Der Publizist Werner Rügemer ist dort als Redner angekündigt.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ unter Berufung auf die Polizei berichtet, erwarte der Anmelder bis zu 1.500 Teilnehmer. Die Route führe vom Dammtordamm über den Stephansplatz und den Jungfernstieg zur Mönckebergstraße. Anschließend gehe es über den Steintordamm zum Besenbinderhof.

Vor dem Gewerkschaftshaus ist für 18.30 Uhr die Abschlusskundgebung geplant. Ab 19 Uhr folgt im „Klub“ am Besenbinderhof eine separate Veranstaltung des ver.di-Arbeitskreises Frieden. Dort spricht Rügemer über die Aufgaben der Gewerkschaften angesichts von Krise, Sozial- und Demokratieabbau sowie Krieg.

Protest gegen Aufrüstung und Wehrpflicht

Zu der Demonstration unter dem Motto „Eure Kriege ohne uns!“ rufen das Hamburger Forum und der Arbeitskreis Frieden im Verdi-Landesbezirk Hamburg auf. Das Hamburger Forum fordert in seinem Flugblatt ein Ende von Hochrüstung, Kriegswirtschaft und Sozialabbau. Außerdem lehnt es die Wehrpflicht und andere Zwangsdienste ab.

Der Antikriegstag erinnert jedes Jahr am 1. September an den deutschen Überfall auf Polen im Jahr 1939 und den Beginn des Zweiten Weltkriegs.

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