„Lego Batman“ im Test

Die Rückkehr des Klötzchen-Ritters überzeugt


22.05.2026 – 10:56 UhrLesedauer: 3 Min.

"Lego Batman": Das Spiel ist zum Glück nicht so ernst, wie es hier den Anschein hat.

„Lego Batman“: Das Spiel ist zum Glück nicht so ernst, wie es hier den Anschein hat. (Quelle: Warner Bros.)

Batman kehrt nach über zehn Jahren auf den PC und die Konsole zurück – diesmal in Klötzchenform. t-online hat „Lego Batman: Das Vermächtnis des dunklen Ritters“ getestet.

Batman gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Comicfiguren weltweit. Und doch mussten Fans des „dunklen Ritters“ nun schon mehr als zehn Jahre warten, bis sie den Superhelden wieder in einem eigenen Videospiel in Aktion erleben dürfen. Zuletzt rettete er in „Batman: Arkham Knight“ (2015) seine Heimat Gotham City vor allerlei Verbrechern – jetzt zwängt er sich in „Lego Batman: Das Vermächtnis des dunklen Ritters“ abermals in seine schwarze Verkleidung. t-online hat das Spiel getestet.

Story

„Lego Batman: Das Vermächtnis des dunklen Ritters“ ist ein Action-Adventure alter Lego-Schule, das man auch prima kooperativ zu zweit spielen kann. In der Hauptrolle geht es natürlich um Batman, der sich in sechs Kapiteln bekannten Bösewichten wie dem Joker oder dem Pinguin entgegenstellt. Dabei hat er stets wechselnde Partner an der Seite, die alle ihre speziellen Fähigkeiten mitbringen. Mal ist es Jim Gordon, dann wieder – abhängig vom Kapitel – Robin oder Nightwing.

Gleiten über Gotham City verschafft Überblick und ist eine tolle Fortbewegungsmöglichkeit. (Quelle: Warner Bros.)

Die Handlung ist dabei grob angelehnt an frühere Kinofilme und Videospiele. Alles natürlich im typischen Lego-Stil verpackt – also immer schön kinderfreundlich. Neuland betritt „Lego Batman: Das Vermächtnis des dunklen Ritters“ dabei nicht, alles spielt sich in den bekannten Konflikten zwischen Batman und den notorischen Kriminellen ab. Das ist aber nicht schlimm, denn Vorwissen wird auf diese Weise nicht vorausgesetzt und der Einstieg bewusst niederschwellig gehalten.

Dadurch ergibt sich kein richtiger roter Faden, der die Handlung tragen würde, dafür gibt es eine große Vielfalt an Missionen und Schauplätzen. Das hält die Spannung über die gesamte Spielzeit von 12 bis 15 Stunden aufrecht, hinzu kommt jede Menge typischer Lego-Humor und eine Vielzahl leichter Rätsel, die immer wieder Abwechslung von den Kämpfen bieten.

Gameplay und Kampfsystem

Prügeleien stehen in diesem Superhelden-Legospiel im Mittelpunkt des Geschehens. Dafür haben die Entwickler das Kampfsystem der Arkham-Reihe hervorragend adaptiert. Das sogenannte Free-Flow-System sorgt dafür, dass man per Knopfdruck von einem Gegner zum nächsten wechselt und so auch bei einer Übermacht von mehr als einem Dutzend Kontrahenten nie den Überblick verliert.

Peng! Puff! Pow!: Das intuitive Kampfsystem eignet sich für jung und alt. (Quelle: Warner Bros.)

Taucht zum Beispiel ein „Y“ über dem Kopf eines Verbrechers auf, genügt ein Knopfdruck für einen Konter. Ein weiterer Klick auf „RB“ und die eigene Figur setzt zu einer speziellen Attacke an. Da bleibt man immer im Fluss und auch eher ungeübte Spieler oder auch Kinder finden schnell Zugang zu den einfachen Kämpfen.

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