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Das sind die überraschenden Mond-Pläne der Nasa

wochentlich.deBy wochentlich.de1 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Das sind die überraschenden Mond-Pläne der Nasa
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Jetzt wird es konkret

Das sind die überraschenden Mondpläne der Nasa


Aktualisiert am 01.07.2026 – 10:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Rover auf der Mondoberfläche: Die Nasa hat ihre Pläne zur Mondfahrt konkretisiert. (Quelle: IMAGO/Bryan Dozier/imago)

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Die Nasa hat ihre weiteren Pläne zur Erkundung des Erdtrabanten bekannt gegeben. Im Mittelpunkt steht ein Fahrzeug, für das die Behörde eigentlich andere Pläne hatte.

Die Nasa will einen ursprünglich für die Mars-Erkundung entwickelten Rover – ein Forschungsfahrzeug – zum Mond schicken. Dabei handelt es sich um das auf den Namen „Promise“ getaufte Testfahrzeug der unbemannten Mars-Rover „Perseverance“ und „Curiosity“, teilte die US-Weltraumbehörde mit. Die Pläne seien aber noch nicht finalisiert.

„Promise“ steht für „Polar Rover for Observation, Mapping, and In-Situ Exploration“. Der Rover wurde am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der Nasa in Südkalifornien entwickelt. Früher wurde er unter dem Namen „Optimism“ geführt.

Nach Angaben von Nasa-Chef Jared Isaacman prüft die Behörde nun, ob der Rover für eine eigene Mission umgerüstet werden kann. Isaacman verwies darauf, dass in die vorhandene Hardware bereits viel Geld geflossen sei. Daraus sei die Frage entstanden, ob man das Fahrzeug zum Mond schicken könne.

  • Absturz droht: Nasa startet beispiellose Rettungsmission im All
  • Mondprogramm der Nasa: Nasa-Chef verteidigt frauenlose „Artemis 3“-Mission

Rover braucht kein Sonnenlicht

Ein wichtiger Vorteil von „Promise“ wäre sein Antrieb. Wie „Perseverance“ und „Curiosity“ nutzt der Rover einen sogenannten Radioisotopengenerator. Dieser wandelt Wärme aus natürlich zerfallendem radioaktivem Material in Strom um. Der Rover wäre deshalb nicht auf Sonnenlicht angewiesen.

Das könnte auf dem Mond hilfreich sein, weil es dort an vielen Orten lange Dunkelphasen gibt. Die Nasa plant ihre Artemis-Basis in der Nähe des Mondsüdpols, wo Wassereis vermutet wird und die Lichtverhältnisse schwierig sind, da der niedrige Sonnenstand lange Schatten und extreme Hell-Dunkel-Kontraste erzeugt.

imago images 0299943582Vergrößern des Bildes
„Curiosity“: Das Fahrzeug ähnelt technisch dem Rover „Promise“, der zum Mond fliegen soll. (Quelle: IMAGO / ABACA)

Anders als bei „Promise“ seien vier weitere unbemannte Missionen zum Mond bereits konkret in der Planung, hieß es weiter. Ausgewählt wurden dafür die US-Unternehmen Astrobotic, Firefly Aerospace und Intuitive Machines. Sie sollen zahlreiche wissenschaftliche Instrumente zum Mond bringen.

Zuvor hatte die Nasa bereits mitgeteilt, dass alleine in diesem Jahr noch drei unbemannte Missionen zum Mond starten sollen. Etwa ab den frühen 2030er Jahren soll dann eine Mondstation dauerhaft von Menschen bewohnbar sein.

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