Hamburger Tatort-Duo
Charles Brauer denkt jeden Tag an Manfred Krug
20.10.2026 – 06:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Hamburger Tatort verbindet sie seit Jahren. Jetzt erinnert sich Brauer an seinen früheren Partner und erzählt, was ihm fehlt.
Im Hamburger „Tatort“ prägten Charles Brauer und Manfred Krug über Jahre ein Duo, das vielen Zuschauern in Erinnerung blieb. Zehn Jahre nach Krugs Tod hat Brauer nun über die gemeinsame Zeit und die Freundschaft gesprochen.
Von 1986 bis 2001 ermittelten Brauer und Krug gemeinsam im Hamburger „Tatort“. Weil beide Jazz liebten und es ihnen immer wieder gelang, Musikeinlagen ins Drehbuch einzubauen, gingen sie als „Swinging Cops“ in die Geschichte der Krimireihe ein.
Manfred Krug starb am 21. Oktober 2016 mit 79 Jahren in Berlin
Anlässlich des zehnten Todestages erinnerte Brauer öffentlich an seinen früheren Kollegen. Der 91-Jährige sagte der Nachrichtenagentur dpa, er denke jeden Tag an Krug. Krug starb am 21. Oktober 2016 im Alter von 79 Jahren in Berlin.
Brauer erinnerte sich auch an die persönliche Seite der Verbindung: „Für uns alte Herren war es verwunderlich, dass uns noch eine so vertraute enge Freundschaft geschenkt wurde“, sagte er. Als Schauspieler schätzte er Krug besonders: „Von sehr, sehr guten anderen Schauspielern hat ihn kaum etwas unterschieden, außer dass er musikalischer war als die meisten.“
Ab Ende November geht Brauer mit dem Programm „Weihnachtliche Erinnerungen an Manfred Krug“ auf Tournee. Den Auftakt macht am 27. November eine Veranstaltung in Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Brauer liest dabei und wird von Jazzsängerin Uschi Brüning sowie Musikern begleitet, die bereits mit Krug auf der Bühne standen. Brauer ist auch als Hörbuchsprecher tätig und hat unter anderem Bücher von John Grisham vertont.