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BVG provoziert mit Tweet über AfD-Politikerin

wochentlich.deBy wochentlich.de9 Februar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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BVG provoziert mit Tweet über AfD-Politikerin
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Die BVG ist für ihren flapsigen Stil in sozialen Medien bekannt. Jetzt musste eine AfD-Politikerin einstecken. Kurz danach ruderte das Unternehmen aber zurück.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sorgen mal wieder mit einem Post in den sozialen Medien für Aufsehen. Auf der Plattform X, vormals Twitter, reagierte das Unternehmen flapsig auf die Frage einer Kundin – und schoss damit scharf gegen eine AfD-Politikerin.

Am Donnerstagnachmittag postete eine Frau eine Frage auf X. „Liebe BVG, was kann man als Fahrgast tun, wenn in der M29 eine geistig verwirrte Frau ununterbrochen rassistische Beleidigungen von sich gibt und dabei sehr bedrohlich wirkt?“, heißt es in dem Post der Nutzerin. Die BVG nutzte die Zitatfunktion und antwortete: „Man erklärt Beatrix von Storch, dass die M29 nicht am Bundestag hält“. Die M29 ist eine Buslinie.

Beatrix von Storch sitzt für die AfD im Bundestag. Sie ist für ihre radikalen Ansichten bekannt. 2018 hatte sie etwa als Reaktion auf einen arabischsprachigen Tweet der Polizei NRW von „muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden“ gesprochen. Die Polizei Köln zeigte sie wegen Volksverhetzung an, Twitter sperrte ihr Konto vorübergehend.

Überwiegend positive Resonanz

Der aktuelle Post der BVG stieß auf X zunächst auf überwiegend positive Resonanz. „Harte Liebe geht raus“, schrieb etwa ein Nutzer. „Für diesen Tweet verzeihe ich Euch die überfüllten und verspäteten U-Bahnen“, schrieb eine andere.

Kurze Zeit später war der Post nicht mehr auffindbar. Die BVG hat ihn offenbar wieder gelöscht. Für eine Stellungnahme, warum der Post wieder gelöscht wurde, war die Pressestelle des Unternehmens am Nachmittag zunächst nicht zu erreichen.

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