Seit zwei Jahren Stillstand
Braunschweiger Wahrzeichen dicht: Wie geht es weiter?
31.12.2025 – 16:15 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Burg Dankwarderode in Braunschweig ist seit Sommer 2023 geschlossen. Wann das Wahrzeichen wieder öffnet, ist weiter unklar – zumal auch das benachbarte Museum Probleme hat.
Die Burg Dankwarderode gehört zu den bekanntesten Bauwerken Braunschweigs. Der Bau am Burgplatz stammt aus dem 12. Jahrhundert und war einst die Residenz von Heinrich dem Löwen. Heute ist die Burg Teil der Landesmuseen Braunschweig – doch seit fast zwei Jahren bleibt sie für Besucher geschlossen.
Grund für die Schließung im Sommer 2023 war der vollständige Ausfall wichtiger Sicherheitstechnik, darunter die Beleuchtung. Ohne diese Anlagen durfte die Burg nicht weiter betrieben werden. Die Probleme waren der Landesregierung bereits seit 2019 bekannt, die endgültige Entscheidung fiel jedoch erst nach Rücksprache mit Feuerwehr und Baumanagement.
Seitdem wird geprüft, welche baulichen Mängel bestehen und wie Brandschutz und Sicherheit verbessert werden können. Gleichzeitig ist offen, welche Rolle die Burg künftig als Museumsstandort spielen soll, berichtet nun das Portal „regionalheute.de“. Einen Zeitplan für eine Wiedereröffnung gibt es demnach bislang nicht.
Hinzu kommt: Auch im Herzog Anton Ulrich-Museum (HAUM), in das Teile der Sammlung ab 2026 umziehen sollen, gibt es Schwierigkeiten. Trotz einer abgeschlossenen Generalsanierung klagen Fachleute seit Jahren über problematische klimatische Bedingungen in den Ausstellungsräumen – vor allem im Sommer.
Für das Museum wurde inzwischen ein Sanierungskonzept erarbeitet. Geplant ist unter anderem eine Außenverschattung der Fenster. Dafür stehen rund 1,3 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln zur Verfügung.
