Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Konzert in Hamburg 2027: Metalcore-Band Callejon feiert Comeback

11 September 2026

Mächtiger CDU-Politiker fordert ihren Rauswurf

11 September 2026

Mann entführt? Mexiko-Kapitän äußert sich

11 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»BUND klagt gegen Atomproduktion für russische Reaktoren in Lingen
Politik

BUND klagt gegen Atomproduktion für russische Reaktoren in Lingen

wochentlich.deBy wochentlich.de11 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Sicherheitsbedenken

Klage gegen deutsch-russisches Atomprojekt

11.09.2026 – 17:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Das stillgelegte Atomkraftwerk in Lingen: Auf dem Gelände will der französische Energiekonzern Framatome Brennelemente russischer Bauart produzieren. (Quelle: IMAGO/Rupert Oberhäuser)

In Lingen sollen Brennelemente für Atomkraftwerke russischer Bauart gefertigt werden – mit russischer Technik und Lizenzen. Nun gibt es eine Klage.

Der Umweltverband BUND geht gerichtlich gegen die Herstellung von Brennelementen für Atomreaktoren russischer Bauart in Lingen im Emsland vor. Gegen die dafür geplante Erweiterung der Fabrik des französischen Konzerns Framatome sei am Donnerstag Klage beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg eingereicht worden, teilte der BUND am Freitag mit. Ein Gerichtssprecher bestätigte den Eingang. Die Klage richtet sich gegen das Land Niedersachsen, das die erweiterte Produktion genehmigt hatte.

Was in Lingen geplant ist

Die in Lingen ansässige Advanced Nuclear Fuels GmbH (ANF), eine Tochtergesellschaft von Framatome, will dort Brennelemente für Atomkraftwerke russischer Bauart produzieren. Dazu setzt Framatome auf eine Kooperation mit einer Tochterfirma des russischen Staatskonzerns Rosatom.

  • Umstrittenes Vorhaben in Lingen: Behörde genehmigt deutsch-russische Atom-Kooperation
  • Meerestiere: 200 Tonnen Quallen legen Atomreaktoren in Frankreich lahm

Das niedersächsische Umweltministerium hatte im Juli eine Genehmigung mit Auflagen für die umstrittene Fabrikerweiterung erteilt. Das Land argumentierte, es habe den Antrag nach dem Atomgesetz nicht ablehnen können. Der Bund sei nach einer Prüfung zu dem Ergebnis gekommen, dass keine ausreichenden Risiken durch mögliche Spionage oder Sabotage vorlägen.

Zugangstor des Framatome-WerksVergrößern des Bildes
Das Framatome-Gelände in Lingen: Das niedersächsische Umweltministerium verweist auf die Bundesregierung. (Quelle: Lars Penning/dpa/dpa-bilder)

Was die Atomkraftgegner befürchten

Der BUND und die Anti-Atom-Organisation Ausgestrahlt, die die Klage unterstützt, sehen das anders. Die Organisationen kritisieren die geplante Kooperation mit Rosatom und warnen vor geopolitischen Risiken.

Der BUND-Bundesvorsitzende Olaf Bandt warnte, während sich Sabtoage-Versuche in Deutschland vermehrten, erhalte Rosatom durch die Genehmigung Zugriff auf kritische Infrastruktur in Lingen. Dadurch werde der Einfluss Russlands in Deutschland und in Europa gestärkt. „Da in Lingen sowohl die Fertigung als auch Teile der Qualitätskontrolle mit von Rosatom gelieferten Maschinen erfolgen, könnten Produktion und Überprüfung manipuliert werden“, sagte Bandt. „Das wirft schwerwiegende sicherheits- und außenpolitische Fragen auf.“

Aus Sicht des Klagebündnisses steht die Genehmigung des Umweltministeriums außerdem wegen „gravierender Verfahrensfehler“ auf wackeligen Füßen, etwa bei der Umweltverträglichkeitsprüfung.

Wie das Land reagiert

Ein Sprecher des Umweltministeriums in Hannover teilte auf Anfrage zu der Klage mit, die Position des Ministeriums zu der Genehmigung sei bekannt. Umweltminister Christian Meyer (Grüne) hatte bei der Erteilung im Juli die Zusammenarbeit von Framatome und Rosatom kritisiert. Er halte Geschäfte mit dem russischen Atomkonzern politisch für „grundfalsch“. Abhängigkeiten von Russland müssten gerade im sensiblen Nuklearsektor verringert werden.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Mächtiger CDU-Politiker fordert ihren Rauswurf

11 September 2026

CDU-Kritik an Merz wird lauter

11 September 2026

BUND klagt gegen Atomproduktion für russische Reaktoren

11 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Mächtiger CDU-Politiker fordert ihren Rauswurf

11 September 2026

Mann entführt? Mexiko-Kapitän äußert sich

11 September 2026

Warum Berlin so teuer bleibt – und was hilft

11 September 2026

Wie kann man als Sozialdemokrat Adolf Hitler spielen?

11 September 2026

Neueste Beiträge

Teenager treten auf Busfahrer ein – Polizei nennt Details

11 September 2026

Ein Unterschied bestimmt, wie hoch die Strafe ist

11 September 2026

Polizei warnt vor neuer WhatsApp-Betrugsmasche

11 September 2026

Recent Posts

  • Konzert in Hamburg 2027: Metalcore-Band Callejon feiert Comeback
  • Mächtiger CDU-Politiker fordert ihren Rauswurf
  • Mann entführt? Mexiko-Kapitän äußert sich
  • Warum Berlin so teuer bleibt – und was hilft
  • Wie kann man als Sozialdemokrat Adolf Hitler spielen?

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.