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Gesundheit

Botox-Mythen im Check: Stimmen die Gerüchte?

wochentlich.deBy wochentlich.de9 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Botox-Mythen im Check: Stimmen die Gerüchte?
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Beliebte Faltenbehandlung

Acht Botox-Mythen im Check


Aktualisiert am 09.05.2026 – 07:40 UhrLesedauer: 3 Min.

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Behandlungen mit Botox liegen weiterhin im Trend, auch bei jungen Menschen. (Quelle: andrei_r/getty-images-bilder)

Von maskenhaften oder hängenden Gesichtszügen bis hin zu dauerhaften Lähmungen: Um Botox kursieren viele Gerüchte. Was ist dran?

Falten können stören – besonders im Gesicht. Um dagegen vorzugehen, eignen sich Kosmetikprodukte nur in begrenztem Maße. Um die Falten dauerhaft zu glätten, entscheiden sich viele Frauen und zunehmend auch Männer für eine Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A, umgangssprachlich oft Botox genannt. In Deutschland sind jedoch insgesamt sechs Präparate zugelassen, von denen nur eines Botox als Handelsnamen trägt. Allerdings kursieren viele Irrtümer und Halbwahrheiten rund um den Wirkstoff und führen zu Verunsicherung. Wir haben acht populäre Mythen unter die Lupe genommen.

Mythos Nr. 1: Botox ist ein Schlangengift

Der Mythos, dass Botox ein Schlangengift sei, hält sich hartnäckig. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um ein Nervengift (Neurotoxin), das von der Bakterienart Clostridium botulinum produziert wird. Als Medikament aufbereitet, kommt das Eiweiß nicht nur in der ästhetisch-plastischen Chirurgie zum Einsatz, um Falten zu minimieren, sondern auch in anderen medizinischen Bereichen, etwa zur Behandlung bei chronischer Migräne oder bei übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose).

Mythos Nr. 2: Der Gesichtsausdruck wird starr

Viele sorgen sich vor einer Botox-Behandlung, dass das Gesicht danach maskenhaft starr wirkt. Das kommt jedoch selten vor und passiert für gewöhnlich nur, wenn die Behandlung unsachgemäß durchgeführt oder der Wirkstoff zu hoch dosiert wurde. Erfolgt die Botox-Behandlung durch einen erfahrenen Facharzt, ist das Risiko für solch einen Effekt normalerweise niedrig. Vor der Behandlung wird in der Regel genau besprochen, welche Ergebnisse gewünscht sind, sodass die natürliche Mimik in den entsprechenden Bereichen erhalten bleibt.

Mythos Nr. 3: Die Haut wird sofort glatt

Bis sich die Haut nach einer Botox-Behandlung glättet, dauert es in der Regel ein paar Tage. Wie lange genau, hängt auch von der individuellen Hautstruktur und der jeweiligen Faltentiefe ab. Zu dem glättenden Effekt kommt es, weil der Wirkstoff die Muskeln im behandelten Bereich lähmt und diese die Haut nicht mehr bewegen. Handelt es sich also um sehr tiefe Falten oder Falten, die durch starke Sonnenexposition entstanden sind, kann es mitunter etwas dauern, bis der gewünschte Effekt eintritt. Unter Umständen sind mehrere Anwendungen nötig.

Mythos Nr. 4: Botox kann durch den Körper „wandern“

Botox wirkt ausschließlich in dem Bereich, in den es injiziert wurde; das Nervengift verteilt sich nicht in andere Körperregionen. Fachgerecht angewendet, ist Botulinumtoxin normalerweise ungefährlich. Darum ist es wichtig, die Behandlung nur von entsprechend erfahrenen Fachärzten vornehmen zu lassen. Bei unsachgemäßer Handhabung besteht das Risiko, dass der Wirkstoff zu hoch dosiert wird oder die Spritzen falsch gesetzt werden. Dann kann es zu unerwünschten Folgen kommen, etwa hängenden Augenlidern oder einer abgesenkten Augenbraue, wodurch auch die Sehfähigkeit leiden kann.

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