Gewitter fegt über Zeltplatz

Blitz schlägt bei Sportfest ein – Verletzte


Aktualisiert am 20.06.2026 – 16:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Blitze eines Gewitters über dem Taunus: Hitzewelle in Deutschland bringt heftige Unwetter mit sich. (Quelle: Jan Eifert/imago)

Gewitter, Starkregen und Hochwasser halten Einsatzkräfte in Atem: Innerhalb weniger Stunden schwillt ein Bach auf fast zwei Meter an. Ein Blitz schlägt auf einem Zeltplatz ein.

Bei einem Blitzeinschlag während eines Sportfests in Rastatt nahe der französischen Grenze sind neun Menschen verletzt worden. Sechs von ihnen kamen nach Angaben eines Polizeisprechers in ein Krankenhaus. Eine Person wurde schwer verletzt, Lebensgefahr besteht demnach aber nicht. Unter den Verletzten ist auch ein 13-Jähriger.

Das Handballturnier sollte am Wochenende mit 120 Mannschaften stattfinden. Der Sportplatz diente zugleich als Zeltlager. Am Freitagabend zog ein Unwetter mit Sturm und starkem Regen über das Gelände. Gegen 23 Uhr versuchten Teilnehmer, ihre Unterkünfte zu sichern. Dabei schlug der Blitz nach vorläufigen Erkenntnissen direkt auf dem Zeltplatz ein.

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Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz

Nach dem Blitzeinschlag wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Die Einsatzkräfte versorgten die Verletzten zunächst vor Ort. Mehrere Rettungswagen und weitere Einsatzfahrzeuge waren auf dem Gelände im Einsatz.

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Statistisch nur alle 50 Jahre – Hochwasser in Rheinland-Pfalz

In der Nacht zogen auch in anderen Teilen Deutschlands schwere Unwetter auf. Meteorologen warnten vor Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen. In Südbaden und Schwaben wurden schwere bis orkanartige Böen erwartet.

In Rheinland-Pfalz führten die Unwetter zu zahlreichen Einsätzen. Besonders betroffen war der Rhein-Lahn-Kreis. Nach vorläufigen Daten handelte es sich nach Angaben des Kreises um ein Hochwasser, das statistisch nur etwa alle 50 Jahre auftritt.

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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hatte zeitweise vor einem Extremhochwasser gewarnt. Zwischenzeitlich richteten die Behörden eine Koordinierungsstelle beim Katastrophenschutz ein.

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