Bei Arbeiten

Blausäure in Getreidemühlen ausgetreten – Mitarbeiter verletzt

13.07.2026 – 07:36 UhrLesedauer: 1 Min.

Einsatzkräfte vor der Mühle in Hamburg-Wilhelmsburg: Das Gebäude wurde nach einem Austritt von Blausäure abgesperrt. (Quelle: Lenthe-Medien/Reimer)

Die Feuerwehr rückte mit einem Gefahrstoffeinsatz nach Wilhelmsburg aus. Das betroffene Gebäude wurde abgesperrt und anschließend kontrolliert entgast.

Bei einem Gefahrstoffeinsatz auf dem Gelände einer Getreidemühle in Hamburg-Wilhelmsburg ist am Sonntagabend ein Mitarbeiter verletzt worden. Während Begasungsarbeiten trat nach Angaben der Feuerwehr eine begrenzte Menge Blausäure aus. Für Anwohner bestand demnach keine Gefahr.

Die Feuerwehr wurde gegen 18.57 Uhr zur Aurora Mühlen GmbH in der Trettaustraße alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es während laufender Begasungsarbeiten zum Austritt des hochgiftigen Stoffes gekommen war. Das bestätigte das Lagezentrum der Feuerwehr.

Kontrollierte Belüftung nach Absperrung

Der betroffene Bereich wurde abgesperrt und das Gebäude gegen unbefugtes Betreten gesichert. Anschließend führten die Einsatzkräfte Messungen der Schadstoffkonzentration durch und belüfteten die betroffenen Bereiche kontrolliert.

Nach Angaben der Feuerwehr blieb der Austritt auf das Gebäude begrenzt. Weitergehende Schutzmaßnahmen seien deshalb nicht erforderlich gewesen. Eine Gefährdung der Bevölkerung habe nicht bestanden.

Verletzter Mitarbeiter im Krankenhaus

Ein Mitarbeiter wurde verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Angaben zur Art oder Schwere der Verletzungen machte die Feuerwehr zunächst nicht.

Die Ursache für den Austritt der Blausäure ist noch unklar und wird nun ermittelt. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden an. Während ein Teil der Feuerwehr die Maßnahmen auf dem Betriebsgelände fortsetzte, konnten andere Einheiten bereits wieder abrücken.

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