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Die Alarmstufe Orange, die eine erhebliche Gefahr bedeutet, gilt heute in Andalusien, Extremadura, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Galizien und Madrid. In Aragonien, Kastilien und León und der Autonomen Gemeinschaft Valencia bleibt die Warnung bei Gelb, was auf ein geringeres Risikoniveau hinweist.

In Extremadura gilt die gesamte Region als Alarmstufe Orange, wobei die Temperaturen in fast dem gesamten Gebiet voraussichtlich bei etwa 40 °C liegen werden. Eine ähnliche Situation wird im Tejo-Tal in Kastilien-La Mancha erwartet, wo ebenfalls Höchsttemperaturen in der Nähe dieses Wertes vorhergesagt werden.

In Andalusien werden das Guadalquivir-Tal in Jaén, der Bezirk Sierra Morena und Condado, die Ebenen von Córdoba und Sevilla sowie Andévalo und die Küste von Huelva am stärksten betroffen sein, wobei die Temperaturen an mehreren Orten in den heißesten Stunden des Tages 42 °C erreichen könnten.

Auch der Norden bleibt nicht verschont

Obwohl das übliche Muster die stärkste Hitze im Süden und im Landesinneren der Halbinsel aufweist, gehört dieses Mal auch Galizien zu den Regionen, für die eine orangefarbene Warnung gilt. Im Landesinneren von Ourense könnten 39 °C erreicht werden, während in den Rías Baixas in Pontevedra und im Südwesten von A Coruña eine Temperatur von etwa 37 °C erwartet wird.

Dies ist eine deutliche Anomalie in einer Region, in der solche Episoden gerade deshalb auffallen, weil sie so selten sind. In Madrid konzentrieren sich die strengsten Warnungen auf die Sierra mit bis zu 37 °C sowie auf die Metropolregion und das Henares-Becken, wo Höchstwerte von 39 °C vorhergesagt werden.

Ein Sommer, der von wiederholten Hitzewellen geprägt ist

Die spanische Wetterbehörde Aemet hat nach einem stetigen Temperaturanstieg zu Beginn der Woche eine besondere Hitzewellenwarnung herausgegeben und geht davon aus, dass die Episode mindestens bis nächsten Dienstag andauern wird.

Dies ist kein Einzelfall: Meteorologen weisen darauf hin, dass von den zwölf Hitzewellen, die im Juni seit Beginn vergleichbarer Aufzeichnungen im Jahr 1975 registriert wurden, die Hälfte seit 2015 aufgetreten ist. Die erste Hitzewelle dieses Sommers, die einen Großteil des Junis andauerte, war nach Angaben des Überwachungssystems des Gesundheitsministeriums mit Hunderten hitzebedingten Todesfällen verbunden.

Die Gesundheitsbehörden bekräftigen die üblichen Ratschläge für solche Episoden: Vermeiden Sie Bewegung und direkte Sonneneinstrahlung mitten am Tag, achten Sie auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr und achten Sie besonders auf ältere Menschen, Kinder und Menschen mit chronischen Krankheiten.

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