Trotz Aus gegen Argentinien

Ex-Kölner Cabral schreibt WM-Geschichte


04.07.2026 – 11:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Sidny Lopes Cabral bei der Fuball-WM 2026: Gegen Argentinien gelang ihm der zwischenzeitliche Ausgleich. (Quelle: Paul Childs/reuters)

Sidny Lopes Cabral hat in Köln einst den nächsten Schritt seiner Karriere gemacht. Bei Viktoria Köln spielte er sich in den Fokus – und wurde nun zu einem der Gesichter einer kapverdischen WM-Geschichte.

Kap Verde ist am Freitag im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft ausgeschieden. Gegen Titelverteidiger Argentinien verlor der Außenseiter nach Verlängerung mit 2:3. Doch die Mannschaft von den Atlantikinseln verabschiedete sich erhobenen Hauptes aus dem Turnier – auch wegen Sidny Lopes Cabral.

Der frühere Viktoria-Profi erzielte in der Verlängerung den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2:2. Mit einem sehenswerten Schlenzer brachte er Kap Verde noch einmal zurück ins Spiel und ließ die Sensation gegen Lionel Messi und Argentinien kurzzeitig wieder möglich erscheinen. Am Ende reichte es nicht, doch Cabral und seine Teamkollegen hatten den Weltmeister bis an die Grenze gebracht.

Ex-Kölner Cabral zeigt sich auf der Weltbühne

Für Kölner Fußballfans ist Cabrals Aufstieg auch eine besondere Geschichte. Im Januar 2024 war er von Rot-Weiß Erfurt zu Viktoria Köln gewechselt. In Höhenberg sammelte er wichtige Drittliga-Erfahrung, ehe es ihn im Sommer 2025 nach Portugal zog. Später folgte der Wechsel zu Benfica Lissabon.

Bei der WM wurde Cabral nun endgültig international sichtbar. Kap Verde, eines der Überraschungsteams des Turniers, hatte schon in der Gruppenphase für Aufmerksamkeit gesorgt. Gegen Argentinien fehlten am Ende nur wenige Minuten zur nächsten großen Sensation.

Für Cabral bleibt trotz des bitteren Ausscheidens ein besonderer Moment: Aus dem ehemaligen Kölner Drittligaprofi ist ein WM-Torschütze geworden – und einer der Spieler, die Kap Verdes historischen Auftritt bei dieser Weltmeisterschaft geprägt haben.

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