Phishing-Mail

Betrüger haben DKB-Kunden im Visier


11.10.2026 – 12:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Internetseite der Deutschen Kreditbank: DKB-Mitteilungen sollten Kunden über offizielle Kanäle der Bank prüfen. (Quelle: Depositphotos/imago-images-bilder)

In einer E-Mail im Namen der DKB werden Empfänger aufgefordert, ihr Konto zu aktualisieren. Dahinter steckt ein Betrugsversuch. Gleich mehrere Details verraten die Masche.

Derzeit sind gefälschte E-Mails im Namen der Deutschen Kreditbank (DKB) im Umlauf. Darauf weisen die Verbraucherzentralen auf ihrer Webseite hin. Unter dem Betreff „+SPAM+ Information: DKB-Konto nicht aktualisiert“ behaupten die Absender, das Konto des Empfängers sei trotz wiederholter Benachrichtigungen nicht aktualisiert worden. Deshalb drohe eine Einschränkung des Kontozugriffs.

Konkret heißt es, der Zugriff auf das Konto werde innerhalb der nächsten 72 Stunden eingeschränkt, wenn die Aktualisierung nicht durchgeführt werde. Über einen eingefügten Link sollen Empfänger die angebliche Aktualisierung sofort vornehmen. Doch Vorsicht: Wer dem Link folgt, riskiert, sensible Daten an die Betrüger zu übermitteln.

Diese Details entlarven den Trick

Verräterisch ist vor allem die Anrede: In der Mail werden die Empfänger teils gesiezt, teils geduzt. So heißt es an einer Stelle, man solle die E-Mail gut aufbewahren: „Du kannst sie sicher noch einmal gebrauchen.“ Auch die Grußformel „dein Team“ wirkt für ein Kreditinstitut ungewöhnlich und unseriös.

Phishing-Mail: Zahlreiche Fehler in der Nachricht deuten auf einen Betrugsversuch hin. (Quelle: Verbraucherzentrale.de)

Hinzu kommt der Zeitdruck. Mit der Frist von 72 Stunden sollen Empfänger zu einer schnellen und unüberlegten Reaktion gedrängt werden. Weitere typische Anzeichen für Phishing sind in diesem Fall die unseriöse Absenderadresse, die unpersönliche Anrede, die Drohung mit einer Kontosperre sowie der Link direkt in der E-Mail.

Das sollten Empfänger tun

Die Verbraucherschützer raten Empfängern, die E-Mail zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Wer tatsächlich ein DKB-Konto besitzt, sollte Mitteilungen ausschließlich über die offizielle App oder die bekannte Internetseite der Bank prüfen – keinesfalls über Links aus verdächtigen E-Mails.

Beim Phishing versuchen Kriminelle, an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen. Diese Informationen können sie entweder im Darknet verkaufen oder selbst nutzen, um sich in Online-Konten wie einem Bankkonto einzuloggen und Geld zu erbeuten. Auch für einen Identitätsdiebstahl können persönliche Daten missbraucht werden.

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