Kölscher Karnevalist
„Bescheuertste Anmache“: So lernte Bernd Stelter seine Frau kennen
08.09.2026 – 03:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach einer Hüft-OP und rund 20 Kilo weniger zieht Bernd Stelter eine ungewöhnliche Bilanz. Rente kommt für ihn nicht infrage.
Mit einer Notlüge begann Bernd Stelters große Liebe: Nach seinem ersten großen Auftritt geriet der Kabarettist und Liedermacher in eine Runde eines Damen-Kegelclubs. Er wandte sich an eine Frau am Tisch und fragte sie: „Dürfte ich Sie als meine Freundin ausgeben?“ Die Antwort war ernüchternd – das sei die „bescheuertste Anmache“, die sie je gehört habe. Stelter ließ nicht locker. Zwei Jahre später waren Bernd und Anke Stelter verheiratet, sagte der Comedian jetzt in einem Interview mit der Illustrierten „Bunte“.
Heute, mit 65 Jahren und einer Hüftoperation hinter sich, denkt Stelter nicht ans Aufhören. Er habe sich die neue Hüfte nicht einsetzen lassen, um danach in Rente zu gehen: „Die soll jetzt schließlich auch noch etwas erleben.“
Bernd Stelter hat noch lange keine Lust auf Rente
Auf den Eingriff habe er sich sogar gefreut – die Hüfte habe ihm lange große Schmerzen bereitet, zuletzt habe er keinen Schritt schmerzfrei gehen können.
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Auch körperlich hat Stelter in den vergangenen Jahren umgesteuert: Rund 20 Kilogramm hat er abgenommen, sein Maximalgewicht lag einmal bei 133 Kilogramm. Nicht mit einem Medikament, sondern über einen langen Zeitraum – fünf Tage die Woche mehrere Tausend Schritte, dazu zweimal wöchentlich Krafttraining, seit etwa fünf Jahren.
Theoretisch könnte er in Rente gehen, sagt er, er habe genug gespart. Er wolle das aber nicht. Stattdessen halte er sich an seine Lebensformel: die „fünf Ls“ – Laufen, Lernen, Lieben, Lachen und Loslassen. Laufen halte den Körper beweglich, Lernen den Kopf, erklärte Stelter der „Bunten“.
